Trimbach

Abfall gehört in den Sack – «Mülljagd-Aktion» wirkt bei Jugendlichen

Bei den "Mülljagden" wurde viel Abfall zusammengetragen. (Symbolbild)

Die Trimbacher Jugend ging drei Mal auf «Mülljagd». Mit der Aktion der Offenen Kinder-und Jugendarbeit Trimbach wurden Kinder und Jugendliche dazu aufgefordert, ihren Müll richtig zu entsorgen.

«Wie sensibilisiert man junge Menschen, ihren eigenen Abfall richtig zu entsorgen?», fragt die Offene Kinder- und Jugendarbeit Trimbach (OKJAT) in einer Medienmitteilung. An drei Tagen, im Sommer und im Herbst fanden Aktionen gegen Abfall auf öffentlichem Grund statt.

Zuständig für die «Mülljagd», so die Bezeichnung der Anti-Abfall-Aktionen in der Mitteilung, war die Kinder- und Jugendförderung Bieli GmbH, welche Mandatsträgerin bei der OKJAT.
«Wir haben jeweils im offenen Treff Kinder und Jugendliche auf das Thema Abfall aufmerksam gemacht», erklärt Fabienne Hurni, Sozialarbeiterin der OKJAT. Mit den drei Aktionstagen wollten die Organisatoren den Kindern und Jugendlichen bewusst machen, wie viel Abfall auf öffentlichem Grund liegt. «Wir möchten dazu einen Beitrag leisten», sagt Hurni. Es gehe auch darum, dieses Thema an die Eltern und an nachfolgende Generationen weiterzutragen.

Die drei Aktionen gegen Littering fanden auf sechs öffentlichen Plätzen statt. Dazu gehören die Schulhäuser Leinfeld/Gassacker und Gerbrunnen, Dellenpark, das Gebiet rund um die Läden von Migros, Coop und Lidl sowie die Post und das Mühlemattareal.

Wiederholung im nächsten Jahr geplant

Die rund 30 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 8 und 16 Jahren zeigten sich nach den Aktionen jeweils überrascht, wie viel Müll auf öffentlichem Grund herumliegt. Dabei gab es eklige und bedenkliche Funde: Auf Spielplätzen entdeckten sie zum Beispiel Windeln im Gebüsch oder zerbrochene Wodkaflaschen auf dem Schulareal. So wurden am Ende der Aktionen neun 35 Liter-Säcke gefüllt. Die nötige Ausrüstung und das Material stellte der Werkhof Trimbach bereit.

«Die Aktionen haben bei den Kindern und Jugendlichen viel bewirkt», ist Fabienne Hurni überzeugt. Die drei Sammlungstage fanden am 19. Juni, dem 28. August und am 25. September statt. Nächstes Jahr seien ebenfalls wieder ähnliche Anlässe geplant. Der genaue Zeitpunkt wird im Jahresprogramm bekannt gegeben.

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