Feiern auf dem Bühl
7 Dinge, die die Schönenwerder am Samstag nicht verpassen dürfen

Tanzen in der Disco, Kunstwerke bestaunen oder essen, so viel man will: Am Samstag feiert die Gemeinde Schönenwerd auf dem Bühl. Denn am Nachmittag steht das Schulfest an und abends gehört der Platz dem Fest der Kulturen.

Silvana Schreier
Merken
Drucken
Teilen
Auf dem Bühl wird am Samstag gefeiert: Zuerst findet das Schulfest, dann das Fest der Kulturen statt.

Auf dem Bühl wird am Samstag gefeiert: Zuerst findet das Schulfest, dann das Fest der Kulturen statt.

Bruno Kissling

Am kommenden Wochenende wird in Schönenwerd gefeiert. Und das gleich doppelt: Der Samstag, 29. Juni, ist nicht nur der Tag des Schulfests, sondern auch derjenige des Fests der Kulturen. Beide Veranstaltungen finden auf dem Bühl statt. Und beide haben ihre ganz besonderen Höhepunkte.

Diese zehn Dinge dürfen die Schönenwerder darum am Wochenende nicht verpassen:

1. Den «schnellsten Schönenwerder» oder die «schnellste Schönenwerderin» anfeuern:
Am Freitagabend finden ab 17 Uhr die Finalläufe auf der Sportwiese Säli statt. Jeweils die besten sechs Mädchen und Buben treten an. Das Rennen wird vom FC Schönenwerd-Niedergösgen organisiert. Die Rangverkündigung und Siegerehrung erfolgt einen Tag darauf: Am Samstagnachmittag werden die Teilnehmenden auf dem Bühl mit Medaillen ausgezeichnet.

2. Die Kunstwerke der ganz Kleinen bestaunen:
Von 11 bis 18 Uhr präsentieren die Primarschüler am Samstag im Schulhaus 1888 ihre Kunstwerke. Von Genähtem und Geklebtem zu Geschweisstem oder Gesägtem. Hans-Ulrich Tanner, Leiter der Sekundarschule Unteres Niederamt, sagt: «Wir machen diese Ausstellung, damit mal alle aus dem Dorf sehen können, was die Schüler das Jahr über machen.» In diesem Jahr falle die Präsentation aber aufgrund der Sanierungsarbeiten im Schulhaus etwas schlanker aus.

3. Abtanzen in der Schüler-Disco:
Die Schülerschaft feiert das Schulfest am Samstagabend auf ihre Weise. Die Disco im Jugendtreff ist für die Primarschulkinder von 19 bis 21 Uhr und für die Oberstufenschüler von 21 bis 23 Uhr geöffnet.

4. Eine kulinarische Weltreise durch das Fest der Kulturen machen:
15 Länder bieten am Samstag ab 19 Uhr auf dem Bühl ihre Spezialitäten an. Es gibt etwa österreichisches Gulasch und serbische Spanferkel, ein Pasta-Gericht aus Italien, typisch schweizerische Cervelats vom Grill, Falafel mit Salat aus dem Irak oder ein brasilianisches Gericht mit schwarzen Bohnen zu geniessen. Alle Besucher erhalten zusammen mit dem Eintrittspreis einen Mehrwegteller. Essen kann man danach, so viel man will.

5. Die Abendstimmung auf dem Bühl geniessen:
Unter den schattenspendenden Bäumen können die Schönenwerder nahtlos vom Schulfest zum Fest der Kulturen übergehen. Wenn abends die vielen kleinen Lichter brennen, ist die festliche Stimmung komplett. Dina Keller-Ferrara vom OK des Fests der Kulturen sagt: «Es fühlt sich immer ein bisschen wie Ferien an.»

6. Sich einen kalten Drink an der Bar des FC Schönenwerd-Niedergösgen gönnen:
Der lokale Fussballverein kümmert sich am Abend des Fests der Kulturen um die Abkühlung. Bier, Cocktails oder Softgetränke können an der Bar gekauft und zusammen mit den Speisen aus aller Welt genossen werden.

7. Sich von Musik, Tanz und Gesang unterhalten lassen:
Am Nachmittag gehört die Bühne auf dem Bühl den Musikschülern und Nachwuchstänzern. Abends dürfen dann die Erwachsenen ran: Insgesamt wird es sieben Aufführungen geben. Künstler aus Serbien, Italien, Sri Lanka, Peru, dem Kosovo und der Slowakei stehen auf der Bühne. Ab 21 Uhr unterhält die Band «Magic Moods» mit Covers aus den vergangenen 40 Jahren die Besucher.

Alle Informationen zu den beiden Anlässen:

Das Schulfest findet rund um das Sälischulhaus sowie auf dem Bühl statt. Es beginnt um 11 Uhr. «Das Schulfest ist für die Gemeinde ein gesetzter Anlass, der nicht fehlen darf im Dorfleben», sagt Hans-Ulrich Tanner, Leiter der Sekundarschule Unteres Niederamt. Er rechnet mit zirka 1500 Gästen über den Tag hinweg.

Das Fest der Kulturen ist ein Non-Profit-Anlass. Insgesamt nehmen Personen aus 15 verschiedenen Ländern teil. Der Eintritt kostet für Erwachsene 18, für Jugendliche 12 und für Kinder 8 Franken. Dafür können die traditionellen Gerichte à discrétion genossen werden. «Die Teilnehmer sind alle mit sehr viel Herzblut dabei», sagt Dina Keller-Ferrara vom OK des Fests der Kulturen. Es werden rund 1000 Besucher erwartet. (sil)