Gretzenbach
60-Meter Lauf, Curling und Büchsenwerfen: So war der Sporttag für Menschen mit Handicap

161 Athletinnen und Athleten messen sich in acht Disziplinen – darunter Steinschleuder oder Curling. Auch der 27. Sporttag für Menschen mit Handicap war ein voller Erfolg

Anita Soppelsa
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27. Sporttag für Menschen mit Handicap
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27. Sporttag für Menschen mit Handicap
27. Sporttag für Menschen mit Handicap
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27. Sporttag für Menschen mit Handicap
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27. Sporttag für Menschen mit Handicap
27. Sporttag für Menschen mit Handicap
27. Sporttag für Menschen mit Handicap in Gretzenbach
27. Sporttag für Menschen mit Handicap

27. Sporttag für Menschen mit Handicap

Bruno Kissling

Eröffnungsdisziplin war der 60-Meter-Lauf. Im Minutentakt wurde gestartet, damit eine möglichst kurze Wartezeit entstand und die weiteren Posten eröffnet werden konnten.

Auch dieses Jahr hat sich Daniela Witschi als technische Leiterin einige Neuheiten ausgedacht. Und zwar waren dies die Posten Steinschleuder, Curling und Schraubenzieher.

Obwohl die Temperaturen nicht mehr so hoch waren wie noch vor einer Woche, war eine Eisbahn beim Curling nicht nötig. Das Bauten-Team hat dafür extra kleine Wagen hergestellt, welche man über die eingezeichneten Felder rollen musste.

Das Büchsenwerfen und der Flaschentransport waren «der Renner» unter den Disziplinen. Jeweils um die 140 Sportler haben sich für diese beiden Posten angemeldet. Diese Anzahl Anmeldungen konnte nur durch jeweils vier Anlagen bewältigt werden.

Eine ruhige Hand war beim heissen Draht gefragt. Wer konnte dem Draht entlang folgen, ohne ihn zu berühren? Dies war gar nicht so einfach und benötigte viel Konzentration. Einige Sportler, welche sich für den Posten Stepps angemeldet hatten, sind am nächsten Tag sicher mit Muskelkater aufgestanden. Eine Minute lang hoch auf die Bank und wieder runter.

Das geht in die Beine! Hatte dann jeder Sportler seine acht angemeldeten Disziplinen absolviert, durfte er sein Glück beim Würfeln versuchen. Glückspilze mit 12 Punkten gab es dabei einige.

Verpflegung nach dem Sport

Nach diesem Kraftakt gab es Wurst und Brot oder Kaffee und Kuchen in der Festwirtschaft. Das vierköpfige Team im Rechnungsbüro musste nun die Wettkampfblätter auswerten, um die Rangliste zu erstellen. Dabei war volle Konzentration gefragt, damit auch nichts falsch läuft.

Nebenher liefen der Plauschwettkampf mit dem beliebten Päcklifischen, und dieses Mal neu dabei, die Schokokopfschleuder. Im Anschluss an den Auftritt der Jldefonser Vielharmoniker und den Ballonwettbewerb – welcher fliegt wohl dieses Mal am weitesten? – erfolgte die Rangverkündigung.

Dieses Jahr heisst der glückliche Sieger Rohit Roy. Er hat die meisten Punkte geholt, dicht gefolgt, mit nur einem Punkt weniger, von Sven Dreier auf Platz zwei. Janik Bürgin und Hansjörg Plüss, beide auf Platz drei, mussten um die Medaille würfeln.

Dabei mehr Glück hatte Hansjörg Plüss. Die siegreichen Athleten konnten für ihre tollen Leistungen viele Gratulationen entgegennehmen. Freuen konnten sich aber auch alle andern Sportler, welche sich an diesem Anlass gemessen haben. Bei dieser Sportveranstaltung ist jeder Teilnehmer ein Gewinner. Alle durften sich etwas vom Gabentisch aussuchen.

Um diese Vielfalt auf dem Gabentisch zu ermöglichen, sind die Veranstalter auf Gönner und Sponsoren angewiesen. Ebenso wichtig sind die vielen Kampfrichter und Helfer. Alle verdienen ein grosses Dankeschön.

www.behindertensporttag.ch