Niedergösgen
34 neue Wohnungen an der Aare sind geplant

Durch die Überbauung «Aareblick» wird in Niedergösgen zusätzlicher Wohnraum geschaffen - trotz bereits hohem Leerwohnungsbestand.

Kelly Spielmann
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Das Gebiet, in welchem die Überbauung «Aareblick» entstehen soll, ist bereits ausgesteckt.

Das Gebiet, in welchem die Überbauung «Aareblick» entstehen soll, ist bereits ausgesteckt.

Bruno Kissling

Die geplante Überbauung «Aareblick» in Niedergösgen soll insgesamt vier Gebäude umfassen: eines mit drei Vollgeschossen plus Attika, drei mit zwei Vollgeschossen plus Attika. In diesen Bauten sollen gesamthaft 34 Wohnungen entstehen, jeweils fünf Wohnungen in den kleineren, zweistöckigen Gebäuden, zehn im grösseren, zweistöckigen Gebäude sowie 14 im grossen, dreistöckigen Gebäude (siehe Karte).

Das blaue Gebäude soll drei, die roten jeweils zwei Vollgeschosse erhalten.

Das blaue Gebäude soll drei, die roten jeweils zwei Vollgeschosse erhalten.

ZVG

Bei den Wohneinheiten sind 3.5 sowie 4.5-Zimmer Eigentums- sowie Mietwohnungen geplant. Zusammen würden die Bauten 4696 m2 umfassen. Die Überbauung ist direkt westlich an der Aare in Niedergösgen geplant. Nördlich wird das Gebiet von der Weidenstrasse, westlich von der Schachenstrasse begrenzt. Südlich der geplanten Überbauung befindet sich das Restaurant Brücke. Das Land, auf dem der «Aareblick» entstehen soll, gehört der Bodmer Immobilien AG, Niedergösgen.

6,4 Prozent leere Wohnungen

In Niedergösgen herrscht momentan ein hoher Leerwohnungsbestand. So ist Zahl der leeren Wohnungen in den letzten Jahren rasant angestiegen. 2015 waren es noch 23, 2016 sind es bereits 116 leere Wohnungen (Stand 1. Juni). Damit hat die Gemeinde mit 6,4 Prozent die zweithöchste Leerwohnungsquote der gesamten OT-Region.

Der Gestaltungsplan zur Überbauung «Aareblick» wird vom 24. November bis zum 3. Januar 2017 öffentlich aufgelegt. Die Unterlagen können entweder auf der Gemeindekanzlei während derer Öffnungszeiten oder im Internet auf der Gemeindehomepage gefunden werden. Dies hat der Niedergösger Gemeinderat in der letzten Sitzung beschlossen.

Die Vorprüfung durch das kantonale Amt für Bauplanung hat einige Anpassungen erfordert. Diese wurden ausgeführt, worauf das Geschäft zuhanden der öffentlichen Auflage verabschiedet wurde. Bis zum 3. Januar 2017 können Berechtigte beim Gemeinderat Niedergösgen Einsprache gegen den Gestaltungsplan erheben.

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