Beim Eingang zum neuen Ausbildungszentrum der Sektion Solothurn des Automobilgewerbeverbandes (AGVS) im Gerolag-Center in Olten war der rote Teppich ausgerollt. Grund: 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und vor allem aus dem Autogewerbe feierten am Mittwochabend die Eröffnung des topmodernen Ausbildungszentrums an der Industriestrasse.

René Bobnar (Hägendorf), Präsident der Solothurner Sektion und eine der treibenden Kräfte hinter dem vollendeten Projekt, verglich dieses mit einem eintausendteiligen Puzzle. «Es braucht viel Platz, viel Zeit und viel Geduld.» Er kenne mittlerweile jede leerstehende Fabrikhalle zwischen Grenchen und Aarau und er sei glücklich, dass die nun vollendete Lösung im Gerolag Center in Olten hat realisiert werden können, meinte der AGVS-Präsident in seiner Ansprache. René Bobnar dankte allen, die zum guten Gelingen des 1,7 Millionen Franken teuren Projekts ihren Beitrag geleistet haben.

Einen besonderen Dank richtete er an Kantonsratspräsidentin Susanne Schaffner-Hess, hatte doch der Kantonsrat die Hälfte der Ausbau- und Einrichtungskosten ohne eine einzige Gegenstimme gutgeheissen. Ein Dankeschön ging auch an die Stadt Olten für ihren Beitrag.

An der feierlichen Eröffnung überbrachten zahlreiche Persönlichkeiten ihre Grussbotschaften. So unter anderem Frau Landammann Esther Gassler, Stadtpräsident Ernst Zingg und Urs Wernli (Bern), Zentralpräsident des AGVS. Er bezeichnete das Solothurner Ausbildungszentrum als Vorzeigeobjekt und er freue sich, dass die Sektionen in den Nachwuchs investieren. Schweizweit brauche die Autobranche jedes Jahr 2500 Lernende, so der Zentralpräsident.

Die Räumlichkeiten des neuen Ausbildungszentrums hat die Solothurner AGVS-Sektion vorerst für zehn Jahre mit Option für weitere zehn Jahre gemietet. Auf fast 1200 Quadratmetern Grundfläche sind drei Schulungswerkstätten, ein Schweissraum, ein Motorenprüfstand und Nebenräumlichkeiten untergebracht. Rund 200 Lernende in den Berufen Automobil-Mechatroniker, Automobil-Fachmann/-frau und Automobil-Assistent erhalten hier ihre überbetriebliche Ausbildung.