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Mit voller Liste für Erneuerbare Energien und Atomausstieg

Die Jungen Grünen des Kanton Solothurn haben in Hessigkofen sieben Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Nationalratsliste nominiert und ihre Themenschwerpunkte für den Wahlkampf bekanntgegeben.

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Christof Schauwecker, Silja Kohler, Magdalena Röösli, Mattias Ruchti, Cyrill Bolliger (von links) Kandidieren für den Nationalrat. zvg Christof Schauwecker, Silja Kohler, Magdalena Röösli, Mattias Ruchti, Cyrill Bolliger (von links) Kandidieren für den Nationalrat. zvg

Christof Schauwecker, Silja Kohler, Magdalena Röösli, Mattias Ruchti, Cyrill Bolliger (von links) Kandidieren für den Nationalrat. zvg Christof Schauwecker, Silja Kohler, Magdalena Röösli, Mattias Ruchti, Cyrill Bolliger (von links) Kandidieren für den Nationalrat. zvg

Solothurner Zeitung

Hauptwahlkampfthemen der Jungen Grünen Kanton Solothurn (JGS) ist die Energiepolitik, mit Schwerpunkt auf Förderung der erneuerbaren Energien (Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Geothermie) und der Ausstieg aus der Atomenergie bis 2029, wie es die neu lancierte Volksinitiative der Grünen verlangt.

Ein anderer Eckpfeiler im Wahlkampf soll das Thema Raumplanung sein: «Es kann nicht sein, dass immer weitere Gebiete der Schweiz mit unschönen, uneffizienten Bauten und unnötigen Strassen zugepflastert werden. Ganz zu schweigen vom immer grösser werdenden Verlust an wertvollem Kulturland», schreiben die Jungen Grünen. Das Kulturland und damit insbesondere die wertvollen Fruchfolgefläche seien die lebenswichtige Grundlage, damit Landwirtinnen und Landwirte gute und gesunde Nahrungsmittel für die Bevölkerung produzieren könnten.

Grosse Herausforderung

Wie schon vor vier Jahren ist die Herausforderung für die grüne Jungpartei gross gewesen, eine möglichst ausgeglichene Liste zu gestalten. «Die jetzige Liste ist zwar etwas landlastig», finden sie selbst, «jedoch aus beruflicher Hinsicht äusserst vielfältig: Von Agronom über Maturand bis Schreiner sind sehr verschiedene Bereiche abgedeckt.»

Zudem, so die Partei, hätten einige Kandidierende bereits politische Erfahrung: Magdalena Röösli ist Präsidentin der JGS, Cyrill Bolliger Sekretär der JGS sowie Co-Präsident des Vereins «Stopp Gösgen 2» (welcher zum Ziel hat mittels einer kantonalen Volksinitiative ein zweites AKW im Kanton zu verhindern) und Christof Schauwecker ist (Ersatz-)Gemeinderat sowie Mitglied der Jugendkommission in Solothurn. (mgt)