Mit Einschränkungen
Lockerung auf dem Bielersee: SUP, Kanu und Bootsschulen wieder erlaubt – Aare weiterhin nicht bebadbar

Der Pegel des Bielersees sinkt kontinuierlich. SUPs, Kanus sowie Motorboot- und Segelschulen dürfen deshalb ab Dienstag wieder auf das Wasser.

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Stand-Up-Paddeln ist wieder erlaubt auf dem Bielersee.

Stand-Up-Paddeln ist wieder erlaubt auf dem Bielersee.

Sandra Ardizzone / AGR

Die Lage am Bielersee normalisiert sich langsam. Die Regierungsstatthalter der betroffenen Bernischen Regionen beschliessen nun Lockerungen. Ab Dienstag darf der Bielersee von unmotorisierten Booten und den Motorboot- und Segelschulen wieder befahren werden. Ebenfalls dürfen Bootswerften oder andere Gewerbe, die auf ein Schiff angewiesen sind, den See befahren. Ausgenommen sind Kursschiffe.

Uferzone von 100 Metern

Für alle Boote mit Motor gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 10 km/h. Der Hafen Twann (Seepolizei) ist auf Grund der Schwemmholzbeseitigung gesperrt. Es gibt weiter eine Verbotszone von 100 Mettern rechts und links vom Nidau-Büren Kanal (ab dem Nidauer Strandbad in Richtung Ipsach) sowie 100 Meter vom Ufer in den See für sämtliche unmotorisierten Boote.

Baden in der Aare verboten

Weiterhin verboten sind das Baden und die Schifffahrt im Zihlkanal bis zur Einmündung Neuenburgersee, im Nidau-Bürenkanal, in der alten Zihl sowie in der Aare unterhalb des Bielersees. Die Fliessgeschwindigkeit in den genannten Flüssen ist immer noch sehr hoch. Zudem führen sie weiterhin Schwemmholz.

Die Solothurner Behörden hatten vergangene Woche eine Empfehlung publiziert, wonach Baden in der Aare zwar nicht verboten, aber nicht empfohlen ist. Auch vom Befahren der Aare mit Gummiringen, SUP oder ähnlichem wird abgeraten.

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