Nach der Gründung der schweizerischen CVP 60+ im November 2009 sind inzwischen sieben derartige Vereinigungen in der Deutschschweiz gegründet worden. Die CVP 60+ hat zum Ziel, die Substanz, die Kultur und die Gelassenheit der älteren Generation optimal zu nutzen. Es geht dabei nicht nur um eigentliche Seniorenthemen. Vielmehr will die Vereinigung zu allen Themen ihre Meinung anbringen und so die Diskussion stärken.

Grosses Erfahrungspotenzial

Die Gründungsversammlung der Solothurner CVP 60+ in Bellach stiess auf ein grosses Interesse. Sie wurde unter Leitung von Peter Henzi in hohem Tempo durchgezogen. Nach Einführung in die Ziele der schweizerischen Vereinigung durch deren Präsidenten Dieter Meile wurde die eigentliche Gründung einstimmig verabschiedet. Auch der Vorstand wurde einstimmig gewählt. Präsident ist Peter Henzi, Vizepräsident Eduard Gerber.

Als Aktuarin hat sich Anna Mannhart zur Verfügung gestellt und als Kassier Josef Zimmermann. Beisitzende sind Thomas Wallner, René Allemann und Beatrice Bobst-Studer. Für die Revision zeichnen Josef Ingold und Susanna Segna-Niggli verantwortlich. Allein schon diese Namen zeigen, welch grosses Erfahrungspotenzial in der neuen Vereinigung vertreten ist. Als Ansprechperson zur Schweizer Vereinigung fungiert Ueli Custer. Die Statuten wurden nach kurzer Diskussion einstimmig genehmigt und der Jahresbeitrag auf 50 Franken festgelegt.

Bischof möchte wechseln

Anschliessend legte Pirmin Bischof, CVP-Kandidat für den National- und den Ständerat, dar, warum er sich als Ständerat zur Verfügung stellen will. Obwohl er von der «SonntagsZeitung» zum einflussreichsten «Neuling» im Nationalrat erkürt wurde, reizt ihn ein Wechsel in den Ständerat. Denn im Nationalrat sei eine Rede vor allem ein «Schaulaufen für die Medien», während in der kleinen Kammer noch richtig debattiert werde. Und da fühlt sich Pirmin Bischof in seinem Element. (mgt)