Industrie

Mathys wächst trotz Frankenstärke um neun Prozent

Mathys

Mathys

Der Bettlacher Orthopädie-Hersteller Mathys schliesst das erste Semester mit einem währungsbereinigten Wachstum von 8.9 % ab. Trotzdem macht dem Konzern der Euro zu schaffen.

Dennoch blickt Mathys aufgrund der Volatilität der Währungen verhalten ins zweite Halbjahr und sieht sich wegen des starken Schweizer Frankens vor grossen Herausforderungen. Während das Unternehmen die Währungsschwankung des Euros in den letzten Jahren relativ gut durch Produktivitätssteigerungen ausgleichen konnte, kommt nun auch die Schwäche des US-Dollars hinzu. „Eine schwierige Situation für uns als Schweizer Hersteller, denn die Dollar-Schwäche kommt unseren vorwiegend amerikanischen Mitbewerbern zugute. Diese geben ihre Währungsgewinne direkt als Preisnachlässe an die Märkte weiter. Wir geraten also momentan von zwei Seiten unter Druck.", wird Mathys-CEO Arne-C. Faisst in einer Medienmitteilung zitiert.

Das Familienunternehmen Mathys erarbeitete im ersten Semester einen konsolidierten Umsatz von 58.3 Mio.Fr. Gewinnzahlen werden keine veröffentlicht. Seit Januar hat sich der Personalbestand um 5 Mitarbeitende leicht erhöht. Somit beschäftigt Mathys weltweit 469 Personen, davon 278 in der Schweiz.

Für das zweite Halbjahr rechnet Mathys mit weiterem Umsatzwachstum. Allerdings sei auch weiterhin mit einer schwierigen Ertragssituation aufgrund der Währungsturbulenzen zu rechnen. (at.)

*Lesen Sie morgen das ausführliche Interview mit dem Mathys-CEO in der Solothurner-Zeitung

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1