Solothurn
Märet-Schläger hat die Schweiz verlassen

Der 25-jährige Türke Mehmet B., der am Rande des Solothurner Märet-Feschts 2005 einen jungen Schweizer halb tot geprügelt hatte, hat im Januar die Schweiz verlassen. Die Solothurner Behörden hatten ihm die Niederlassungs-Bewilligung entzogen.

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Bewilligung C: Sie wurde Mehmet B. entzogen

Bewilligung C: Sie wurde Mehmet B. entzogen

AZ

Die Solohturner Ausländerbehörde hatte dem Türken nach Absitzen der 15-monatigen Gefängnisstrafe eine Ausreisefrist bis Januar 2011 gesetzt. Mehmet ist dieser Aufforderung nachgekommen und ausgereist. Das Bundesamt für Migration hat ihn mit einem fünfjährigen Einreiseverbot belegt.

Selten hatte eine Straftat im Kanton Solothurn so viel Entsetzen, aber auch so viele konkrete politische Schritte ausgelöst wie die brutale und völlig grundlose Attacke auf einen wehrlosen Jugendlichen am Märet-Fescht 2005. Der Regierungsrat reagierte auf den Druck aus Bevölkerung, Medien und Parlament und schuf unter anderem eine spezielle Jugendpolizei und eine Gewaltpräventionsstelle. (sff)