Wahlen 2011 SO
Macht der frustierte FDP-Kandidat Kurt Fluri Platz für Rolf Büttiker?

Der FDP-Ständeratskandidat Kurt Fluri war nach geschlagener Schlacht schwer enttäuscht. Ob er nochmals antritt, liess er offen. Das Zögern gibt jenen Spekulationen auftrieb, wonach Rolf Büttiker im zweiten Wahlgang in die Politarena zurückkehrt.

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Keinen Grund zur Freude hat FDP-Politiker Kurt Fluri. Er ist der grosse Verlierer der Ständeratswahlen. Fluri vereint nur 20 Prozent auf sich und holt am drittmeisten Stimmen. «Vielleicht haben nicht einmal alle Freisinnigen mich unterstützt», versucht der FDPler und Solothurner Stadtpräsident die Wahlschlappe zu erklären.

Ob er nochmals antreten wird, sei noch nicht entschieden. Wenn ein anderer wolle, dann könne er, so Fluri. Damit gibt er Spekulationen, wonach Rolf Büttiker im zweiten Wahlgang doch noch antreten könnte, neue Nahrung. Der langjährige FDP-Ständerat Büttiker, der auf diese Wahlen hin zurückgetreten war, betreibt in den Augen vieler Beobachter seit längerem Wahlkampf.

Dass Pirmin Bischof ein so freudiges Resultat erzielte, erklärt sich Fluri wie folgt: «Offenbar zählt Medienpräsenz heute viel». Deshalb könne es an der mangelnden Medienpräsenz gelegen haben. «Ich habe einen Vollzeitjob, Familie. Die kann ich nicht einfach zur Seite schieben», sagt Fluri. Ob er wieder zur Wahl antreten wird, ist noch offen. Das werde am Montag der Parteivorstand und am Dienstag die Delegiertenversammlung entscheiden. (rsn/san)

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