Kantonsrat
Löhne: Der Wiedereinstieg soll für Lehrer attraktiver werden

Der Solothurner Kantonsrat sagt Ja zu einem Auftrag, der ausgebildeten Lehrpersonen den Schritt zurück in die Schule erleichtern soll.

Elisabeth Seifert
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Solothurner Zeitung

«Die Zeiten, wo Berufsleute, darunter auch viele Lehrpersonen, während 40 Jahren das Gleiche machen, ist längst vorbei», sagte Peter Brotschi (CVP, Grenchen). Das Problem ist nur, dass im Kanton Solothurn – bis jetzt – nur der effektive Schuldienst an die Dienstjahre angerechnet wird. Das aber bedeutet, dass ausgebildeten Lehrpersonen, die während einer gewissen Zeit ausserhalb der Schule tätig waren, die Rückkehr in die Schule nicht gerade leicht gemacht wird.

Das soll aber bald anders werden: Mit Ausnahme der SVP haben gestern sämtliche Fraktionen einem Auftrag von Peter Brotschi zugestimmt. Damit wird die Regierung aufgefordert, mittels einer entsprechenden Gesetzesänderung dafür zu sorgen, dass für patentierte Lehrerinnen und Lehrer auch beruflichen Tätigkeiten ausserhalb des Schuldienstes an die Dienstjahre angerechnet werden können.

Jährliche Kosten von 4,8 Mio.

Brotschi trifft mit seinem Vorstoss offenbar ins Schwarze. So stellt sich auch die Regierung vorbehaltlos hinter das Anliegen – trotz den Mehrkosten. Der Regierungsrat geht davon aus, dass die Neuregelung einen Anstieg der Lohnkosten um rund 4,8 Mio. Franken bewirken wird.

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