In Derendingen besass Schang Hutter, der bald seinen 82. Geburtstag feiert, ein Atelier. Das war vor seinem Genua-Atelier. Heute ist Derendingen sein Wohnort. Und seit neustem steht auch eine Plastik von Schang Hutter in aller Öffentlichkeit im Dorf. Bisher war ein Blick auf eine Hutter-Plastik nur den Derendinger Raiffeisenkunden vorbehalten, denn eine solche schmückt die Schalterhalle der Bank.

Das nun öffentliche Werk vor der Bank mit dem Namen «Der Verletzlichkeit Raum geben» wurde von Attiswil nach Derendingen gezügelt. In Attiswil beteiligte sich im letzten Jahr Schang Hutter mit dieser Plastik am Kunstweg «Kunstfluss». «Der 1. Mai war der Stichtag. Bis zu diesem Termin durfte die Plastik in Attiswil stehen bleiben», berichtet Max Lerch, Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Wasseramt Mitte. Schang Hutter sei aus diesem Grunde mit einer Anfrage an die Bank in Derendingen gelangt, die Plastik befristet vor der Bank aufstellen zu dürfen. Dafür war auch eine Baupublikation nötig.

«Im nächsten Jahr werde ich die Arbeit in Trubschachen zeigen», erklärt Schang Hutter. Dort findet im Sommer die 20. Kunstausstellung Trubschachen statt. «Danach kommt sie wieder zurück nach Derendingen.» Wohin, das sei noch nicht entschieden. Schang Hutter wird Gemeinde und Bank anfragen. Gut möglich also, dass die Plastik auch in Zukunft in Derendingen im öffentlichen Raum zu sehen sein wird.