Selzach
Zwischen Konfetti-Sturm und Schminke

Zum 16. Mal hat die Kinderstrassenfasnacht in Selzach stattgefunden – en suite bei schönem Wetter.

Caroline Beck
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Kinderfasnacht Selzach 2017
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Kinderfasnacht Selzach
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Kinderfasnacht Selzach
Kinderfasnacht Selzach
Kinderfasnacht Selzach

Kinderfasnacht Selzach 2017

Hansjörg Sahli

Es brauchte nur einen kleinen Windstoss und man fand sich am Donnerstagnachmittag regelrecht in einem Konfetti–Sturm wieder. Die Kinder an der Selzacher Kinderstrassenfasnacht hat dies alles andere als gestört. Bei schönem Wetter und frühlingshaften Temperaturen spielten und rannten sie als Kätzchen, Cowboy, Prinzessin oder Superheld verkleidet auf dem Vorplatz des Pfarreizentrums umher und bewarfen einander gegenseitig mit den bunten Papierschnipseln. Die Eltern sassen währenddessen vergnügt in der Sonne, genossen ihren Kaffee und unterhielten sich darüber, wer, wann, wo an der Fasnacht unterwegs sein wird.

Seit 2002 findet die Kinderstrassenfasnacht in Selzach statt. Und Petrus ist dem Ganzen wohl nicht abgeneigt. Denn seit der Kinder-Anlass stattfinde, gab es noch nie schlechtes Wetter, sagte Max Heimgartner vom Fasnachts-Verein VFZ, der die Kinderstrassenfasnacht in Selzach organisiert. Dann ertönte plötzlich die Stimme einer Mutter, die die sieben Worte sagte, die wohl jedes Kind an der Fasnacht schon einmal zu hören bekam: «Es werden keine Konfetti vom Boden aufgehoben.» Die Kinderfasnacht begann zwar bereits um 13.31 Uhr, ein Grossteil der Eltern und Kinder trudelte jedoch erst rund eine Stunde später ein.

Heimgartner verwundert das gar nicht: «Die Kleinen machen meist noch ihren Mittagsschlaf und kommen immer etwas später», sagte er und lachte. Normalerweise würden zwischen 80 und 100 Kinder am Anlass teilnehmen. Wie viele Kinder effektiv mit dabei waren, sehen sie meistens an der Anzahl verkaufter Hotdogs, erklärte Heimgartner. Denn jedes Kind bekam für einen Franken einen Hotdog und ein Getränk, damit es auch gestärkt war für die nächste Konfetti-Schlacht.

Und wer sich noch nicht geschminkt genug fühlte, durfte sich bei Marina Calce, einer der Dorf-Coiffeusen, mit einer Airbrush-Pistole das Gesicht verschönern lassen. Am beliebtesten seien Herzchen und Sternchen, sagte sie. Es gab aber auch einige Jung-Superhelden, die mit aufgesprühten Spinnennetzen durch die Gegend liefen. Dabei hatten sie eine Mission: ihren Hotdog vor den umherfliegenden Konfettis zu retten.

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