Kriegstetten

Zusammenarbeit zwischen drei Gemeinden soll intensiviert werden

Die drei Gemeinden arbeiten eng zusammen.

Die drei Gemeinden arbeiten eng zusammen.

Die drei Gemeinden Kriegstetten, Halten und Oekingen wollen noch mehr zusammen zusammen arbeiten.

Seit Jahren arbeiten die drei Gemeinden Halten, Oekingen und Kriegstetten eng zusammen. Diese Zusammenarbeit könnte aus Sicht des Gemeinderates der Einwohnergemeinde Kriegstetten auf verschiedenen Ebenen intensiviert werden, schreibt dieser in einer Mitteilung auf der Internetseite der Gemeinde. Er habe entschieden, die Nachbargemeinden Halten und Oekingen anzufragen, ob sie Interesse haben, eine Machbarkeitsstudie unter dem Namen «Kooperation HOeK» (Kooperation Halten/Oekingen/Kriegstetten) in Auftrag zu geben.

Sofern von den Gemeinden Halten und Oekingen eine positive Antwort kommt, soll ein Projektrat mit den Gemeinde- und Vizegemeindepräsidentinnen und -präsidenten ins Leben gerufen werden. Dieser Projektrat soll ein Konzept verabschieden, das die Untersuchungsfelder und die Szenarien der Machbarkeitsstudie festlegt. Die Studie soll eine Grundlage für die Grundsatzentscheide in den Gemeinden für oder gegen eine verstärkte Kooperation oder die Aufnahme von konkreten Fusionsverhandlungen schaffen. Die Abklärungen sollen aufzeigen, wie Schlüsselfragen beantwortet werden können und welche Vor- und Nachteile zu erwarten sind.

Anfrage soll bis Ende Februar beantwortet werden

Die Studie soll mit externer Hilfe – in der Mitteilung werden das Amt für Gemeinden oder die Fachhochschule Nordwestschweiz erwähnt – erarbeitet werden. Die Einbindung des Verwaltungspersonals und der Behörden aller Gemeinden, aber auch der Einwohnerinnen und Einwohner sei ein zentrales Anliegen. Kommunikation, Information und Partizipation würden daher eine Schlüsselrolle einnehmen. Über verschiedene Partizipationskanäle sollen im Verlauf des Projektes alle Betroffenen Gelegenheit erhalten, Anregungen und Rückmeldungen zum Projekt einzubringen. Weitere Fragen will Simon Wiedmer, Gemeindepräsident von Kriegstetten, aktuell keine beantworten. «Die HOeK-Gemeinden sollen das Thema zuerst in ihren Gemeinderäten behandeln.»

Bis Ende Februar 2020 würden die Partnergemeinden mitteilen, ob das Projekt weiterverfolgt werden soll. Wenn das der Fall ist, werde der Gemeindepräsident von Kriegstetten zu einer ersten Projektratssitzung einladen. (mgt/uby)

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