Etienne Gasche und Nadja Lüthi stellten dem Gemeinderat die Sozialregion Wasseramt Süd vor. Gerade im Sozialbereich ergeben sich oft Budgetüberschreitungen, die von vielen Gemeinderäten kritisiert werden. Nun konnten Fragen gestellt werden. Dabei zeigte sich, dass der Sozialdienst das Geld nicht einfach aus dem Fenster wirft.

Rund 30 Prozent aller Sozialhilfebezüger der Sozialregion sind Alleinerziehende, wie Gasche erklärte. Spürbar sei auch, dass die Arbeitslosenversicherung und die Invalidenversicherung ihre Leistungen zurückschrauben. «Irgendwann landen die Menschen dann bei uns», so Gasche. Er informierte zudem, dass Gespräche zwischen der Sozialregion Wasseramt Süd und Wasseramt Mitte laufen. Eine vertiefte Zusammenarbeit oder Fusion werde geprüft.

Der Gemeinderat hat zur Kenntnis genommen, dass ein Sicherheitskonzept für die Kreisschule Recherswil-Obergerlafingen (REOG) erarbeitet wurde. Darin werden beispielsweise die Fluchtwege aufgezeigt und der Sammelplatz bestimmt. Es wird auch festgelegt, wie sich Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler im Fall eines Brandes oder bei einem Amoklauf verhalten sollten. Bereits wurde auch eine Übung im Schulhaus durchgeführt.

Strom ohne Herkunftsnachweis gilt als Graustrom. Die AEK möchte in Zukunft aus ihrem «grünen Strom» ein reines Solarstromprodukt zu machen. Sie will deshalb nicht nur den Strom aus der Photovoltaik-Anlage der Gemeinde abnehmen, sondern auch den Herkunftsnachweis kaufen. Gleichzeitig wird der Preis dafür von 3,9 Rp./kWh auf 4,5 Rp./kWh angehoben. Der Gemeinderat hat dem Verkauf zugestimmt. (rm)