In der Nacht auf Freitag ist in Gerlafingen an der Kriegstettenstrasse ein Holzschuppen abgebrannt, berichtet die Kantonspolizei. Die Brandmeldung ging auf der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Freitag kurz vor 1.30 Uhr ein.

Beim Eintreffen der Feuerwehr Gerlafingen stand der Geräteunterstand bereits in Vollbrand. Trotz raschem Löscheinsatz brannte dieser vollständig ab. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von mehreren 10‘000 Franken. Verletzt wurde niemand.

Dritter Brand am selben Ort

Am gleichen Ort wurden im Jahr 2015 zwei Holz-Konstruktionen durch einen Brand zerstört. Am 19. Januar 2015 brannte ein Holzschopf.

Der verkohlte Schopf nach der Brandnacht.

Der verkohlte Schopf nach der Brandnacht.

Und am 4. März 2015 fiel eine Holzbaracke dem Feuer zum Opfer.

Bei beiden Bränden schauten die Brandermittler der Kantonspolizei genau hin. Die Ursachen hätten jedoch noch nicht abschliessend geklärt werden können, heisst es bei der Polizei auf Anfrage. 

Drei Brände innerhalb von rund drei Jahren an derselben Örtlichkeit werfen auch für die Polizei Fragen auf. Die Ermittlungen würden sich vor allem darauf konzentrieren, «ob es allenfalls Zusammenhänge zwischen den Bränden gibt und was die Ursache dieser Brände ist», teilt Kapo-Mediensprecher Bruno Gribi auf Anfrage mit. 

«Die Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn ermitteln in alle Richtungen», so Gribi. Nach wie vor sei sowohl eine Fahrlässigkeit, eine technische Ursache wie auch Brandstiftung möglich.

Der Besitzer des Grundstücks, auf dem der Schopf steht, glaubt an Brandstiftung, wie TeleM1 berichtet. Durch das Feuer wurden seine drei Motocross-Töffe zerstört.

Zeugen gesucht

Die Polizei sucht Zeugen. Personen, die zu den drei Vorfällen Angaben machen können oder in der vergangenen Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Solothurn in Verbindung zu setzen, Telefon 032 654 39 69.

Schicken Sie uns per WhatsApp Videos, Bilder oder Hinweise an 079 858 34 12. Für jedes Video, das online geht, gibt es 50 Franken.

AZ-Leserreporter

Schicken Sie uns per WhatsApp Videos, Bilder oder Hinweise an 079 858 34 12. Für jedes Video, das online geht, gibt es 50 Franken.

Das sind die aktuellen Polizeibilder: