Es besteht die Absicht, das Restaurant Kreuz in Subingen zu verkaufen. Die Erbengemeinschaft, der die Liegenschaft gehört, hat deshalb auch den Vertrag mit den bisherigen Pächtern aufgekündigt. In der Nachbarschaft des «Kreuz» liegen zudem mehrere Liegenschaften, deren Besitzer im fortgeschrittenen Alter sind.

Es ist deshalb anzunehmen, dass es im Quartier in der nächsten Zeit zu weiteren Handänderungen kommt. Das erst kürzlich genehmigte räumliche Leitbild der Gemeinde hat das Ziel definiert, das Dorfzentrum zu stärken. Der Gemeinderat hat sich deshalb dazu entschlossen, eine Planungszone aufzulegen. Diese umfasst das Gebiet zwischen Luzernstrasse, Bahnhofstrasse bis hin zum Bahnübergang und dem Sagibach. Die Eigentümer der betroffenen Liegenschaften wurden bereits vorgängig über die Absicht informiert.

Gestaltungspläne überarbeiten

Die Planungszone soll es den Behörden ermöglichen, gemeinsam mit den Grundeigentümern die heute gültigen, aber nicht mehr zeitgemässen und nicht untereinander abgestimmten Gestaltungspläne zu überarbeiten. Das Ziel wäre es, einen gesamthaften Gestaltungsplan über das Gebiet zu legen. 

Die Nähe zum öffentlichen Verkehr sei im Dorfzentrum ideal. Es soll auch künftig möglich sein, im Zentrum einzukaufen. Der Gemeinderat kann sich vorstellen, dass im Zentrum verdichtet gebaut und so mehr attraktiver Wohnraum, auch für Menschen im fortgeschrittenen Alter, geschaffen werden kann. Geprüft werden soll zudem, ob es möglich wäre, einen Saal zu realisieren, den die Gemeinde für Veranstaltungen, wie etwa die Gemeindeversammlung, nützen könnte.

Gleichzeitig mit der Auflage der Planungszone soll ein Studienauftrag erteilt werden, der eine Zukunftsvision erarbeitet und aufzeigt, wie eine künftige mögliche Nutzung und Bebauung im Quartier aussehen könnte.

Die Realisierung möglicher Projekte soll dabei etappenweise möglich sein. Gleichzeitig soll auch die künftige Verkehrssituation mit den Zufahrtswegen und Fusswegverbindungen in die Überlegungen einbezogen werden. Wichtig ist für den Gemeinderat, dass Zwischenergebnisse laufend mit den Behörden und den Grundeigentümern abgesprochen werden, um die Chancen für eine Realisierung abzuschätzen.