Deitingen

Zivilschutzanlage soll an verschiedene Nutzer vermietet werden

Die Zivilschutzanlage befindet sich an der Hofuhrenstrasse 10 unterhalb der Schreinerei Frei

Die Zivilschutzanlage befindet sich an der Hofuhrenstrasse 10 unterhalb der Schreinerei Frei

Die Zivilschutzanlage in Deitingen soll neben der Guggenmusik von weiteren Interessenten genutzt werden. Zudem sollen sich die Spitexvereine von Deitingen und Derendingen zusammenschliessen.

Mit der Übergabe durch die Zivilschutzorganisation steht die Zivilschutzanlage an der Hofuhrenstrasse seit August 2015 der Einwohnergemeinde zur Verfügung», begann Markus Schwarzenbach, Bauverwalter der Gemeinde, seine Ausführungen im Deitinger Gemeinderat. Bereits vor einem Jahr hat sich die lokale Guggenmusik «Chäslochbrätscher» in der Anlage einquartiert. Anlässlich deren Jubiläums hatte der Gemeinderat ihnen einen Teil der Räumlichkeiten als Vereins- und Probelokal zur Verfügung gestellt. «Unsere Erfahrungen mit den ‹Chäsis› in der Zivilschutzanlage sind äusserst positiv, weshalb wir auch andere Deitinger Vereine angeschrieben und gefragt haben, ob sie an einer Miete der weiteren leerstehenden Räume in der Zivilschutzanlage interessiert sind», so Schwarzenbach weiter.

Auf diesen Aufruf hin hätten sich neben dem Kleintierzuchtverein Deitingen (KTZV) auch sechs Jugendliche gemeldet, die der Gemeinderatssitzung vom vergangenen Mittwoch beiwohnten. Der KTZV möchte die Räumlichkeiten vordergründig als Archiv nutzen; die Jugendlichen als Jugendtreff, um zusammen Karten, Brettspiele und Billard zu spielen. Nun wurde vom Rat eine Beschlussfassung erwartet, ob eine solche Vermietung der Räume in der Zivilschutzanlage an Vereine und Private genehmigt werden soll. Dieser stimmte einer solchen alternativen Nutzung zu, war sich allerdings einig darüber, dass noch einige Details in den jeweiligen Mietverträgen festgelegt werden müssen.

Fusion der Spitexvereine

Die beiden Spitexvereine Deitingen und Derendingen planen ihren Zusammenschluss. Dieser Plan folgt einer längeren Zeit der engen Zusammenarbeit, insbesondere im administrativen Bereich. «Die Absichtserklärung der Spitex wurde bereits in der letzten Gemeinderatssitzung vom Dezember 2016 vorgestellt», erklärte die Gemeinderätin Ressort Soziales, Gesundheit und Sicherheit Sibylle Siboth Rao. «Die Spitex möchte vonseiten des Gemeinderates nun wissen, ob wir dieser Fusion positiv oder negativ gesinnt sind.» Der Gemeinderat begrüsst die geplante Fusion; der Antrag wurde einstimmig angenommen.

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