Günsberg
Wo kann die Schule Unterleberberg noch sparen?

Günsberg lässt nichts unversucht, die Kosten der Gemeinsamen Schule Unterleberberg (GSU) positiv zu beeinflussen, sprich zu dämpfen.

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Der Gemeinderat Günsberg stemmt sich gegen die Zunahme der Ausgaben für die Gemeinsame Schule Unterleberberg.

Der Gemeinderat Günsberg stemmt sich gegen die Zunahme der Ausgaben für die Gemeinsame Schule Unterleberberg.

Hanspeter Bärtschi

Nachdem im letzten Jahr mit dem Budget 2015 ein Kostenanstieg von 4,2 Prozent bekannt wurde, hat der Gemeinderat von Günsberg gehandelt. Er wolle die wachsenden Kosten für das Schulpersonal und die Sonderschule nicht länger hinnehmen. Ein entsprechendes Postulat an den Vorstand der GSU, mit dem Ziel zu sparen, wird von der Mehrheit der Unterleberberger Gemeinden unterstützt. Auf Druck von Riedholz wurde eine ausserordentliche Delegiertenversammlung einberufen, die im März stattfindet.

Auch die zur Überarbeitung stehende Dienst- und Gehaltsordnung (DGO) für den Zweckverband Schule Unterleberberg steht zur Diskussion. Schulleiter Stefan Liechti ist in den Gemeinderat von Günsberg gekommen, um die neue DGO vorzustellen. «Wir haben ebenfalls Abklärungen getroffen und sahen, dass diese deckungsgleich mit den Ausführungen des Schulleiters waren», erklärt Gemeindepräsident Thomas Jenni. Der Gemeinderat habe aber zu Kenntnis nehmen müssen, dass die DGO der falsche Ort ist, um Einsparungen zu erzielen. «Unsere Forderungen sind hier am falschen Ort, das mussten wir einsehen.» Man nehme das zähneknirschend zu Kenntnis. «Wir haben keine Freude, aber wir kommen nicht weiter, wenn wir auf stur schalten.» Der Delegierte von Günsberg werde der DGO an der ausserordentlichen Versammlung zustimmen.

Änderungen gibt es in der Baukommission. Diese hat Sandro Affolter zum neuen Kommissionspräsidenten gewählt. Der Gemeinderat wiederum hat Cornelia Schütz in die Baukommission gewählt, wo sie laut Jenni als Aktuarin vorgesehen sei. (uby)