Am Sonntag werden bei bestem Wetter über 35'000 Menschen am slowUp Solothurn-Buechibärg erwartet. 

Der Grossevent wird zahlreiche Velofahrer, Menschen auf Inlineskates oder anderen unmotorisierten Gefährten auf die Autofreien Strassen im Bucheggberg ziehen. 

Aber nicht alle machen Freudensprünge. Einige Wirte haben Angst, dass ihre Gaststuben am Muttertag leer bleiben.

Obwohl am Sonntag trotz Strassensperren jedes Restaurant erreichbar ist, macht sich Heinz Wüthrich, Besitzer des Restaurants Schloss Buchegg, grosse Sorgen um seinen Umsatz. Er rechnet wegen des Events mit einer Einbusse von 3500 Franken. Der Wirt ärgert sich besonders, weil ihm vor fünf Jahren versprochen worden sei, dass der slowUp «nie mehr an einem Muttertag durchgeführt wird. Und jetzt ist er wieder an einem Muttertag.» Das mache ihn «wütend und steinsauer», wie er gegenüber TeleM1 erzählt.

slowUp und Muttertag am selben Tag ist keine Absicht des Organisationskomitees. Deren Präsident Benno Krämer betont, dass der Event normalerweise am letzten Mai-Wochenende durchgeführt werde und heuer wegen des Feldschiessens habe verschoben werden müssen. «Leider trifft es zum zweiten Mal den Muttertag.» (ldu)