Messen

«Wir wollen keinerlei Panik schüren» — Messen-Märit wird trotz des Virus abgehalten

Als Gemeinde ist auch Messen vom Virus betroffen. (Archivbild)

Als Gemeinde ist auch Messen vom Virus betroffen. (Archivbild)

An der Sitzung des Gemeinderats in Messen wurde diskutiert, wie die Gemeindeverwaltung auch im Zuge des grassierenden Corona-Virus weiter in Betrieb bleiben kann. Unter anderem soll die Hauptstrasse vom Dorfplatz bis zur Post saniert werden.

«Wir wollen keinerlei Panik schüren, uns wegen des grassierenden Corona-Virus aber Gedanken zu Notfallmassnahmen für die Gemeindeverwaltung machen», eröffnete Gemeindepräsident Bernhard Jöhr die Sitzung des Gemeinderates. Geklärt sei, dass – Stand jetzt – der Messen-Märit am 16. März stattfindet. Darüber hinaus gelte es zu überlegen, so Jöhr, wie die Gemeindeverwaltung weiter in Betrieb bleiben könne, sofern Mitarbeitende durch Erkrankung betroffen seien. Durchgespielt wurden die Möglichkeiten mit telefonischer Hotline und Home-Office. Im Sichtbereich der Verwaltungsbesucher wird das Symbolplakat aufgehängt, dem alle durch die Gesundheitsbehörden empfohlenen Verhaltensregeln zu entnehmen sind. Verstärkt wird zudem mit Desinfektionsmitteln die hygienische Sorgfalt in den Verwaltungsräumlichkeiten.

In Kenntnis der Vernehmlassungseingaben der Gemeinden Feldbrunnen und Rüttenen setzte sich der Gemeinderat mit dem Leistungsvertrag zwischen der Gemeinde Messen und der Spitex Aare auseinander. Gemeinderätin Sandra Nussbaumer betonte, dass sich der Entwurf eng an die kantonale Mustervorlage halte. Dennoch seien einige Punkte noch diskussionswürdig: etwa die Vergütungshöhe für eine ausserkantonale Spitex, die ein Patient in den Ferien in Anspruch nehmen müsse, eine fallweise Gefährdungsmeldung durch die Spitex an die Kesb, der Ausbildungszuschlag, die besser zu klärende allgemeine Haftung der Gemeinde und das Inkasso ausstehender Zahlungen durch die Spitex. Die Gemeinderätin betonte den neuen Vertragspassus als Vorteil, dass Betreuungsfälle auch delegiert werden dürfen und unterstrich die bewiesene Wirtschaftlichkeit der Spitex, die der Gemeinde fürs letzte Jahr 17000 Franken rückerstattet habe.

Hauptstrasse vom Dorfplatz bis zur Post wird saniert

Gemeinderat Adrian Grossenbacher stellte aktuelle Infrastrukturaufgaben vor. Auf Antrag hin soll das Mehrjahresprogramm Kantonsstrassen, das Investitionen in Oberramsern und Brunnenthal vorsieht, noch um die Instandsetzung der Hauptstrasse vom Dorfplatz bis zur Post erweitert werden. Für die Generelle Entwässerungsplanung entschied der Rat, aus vier Offerten den günstigsten Anbieter mit 72'000 Franken zu beauftragen. Gemäss vorliegender Vereinbarung und der Unterschrift der Mehrheit der betroffenen Liegenschaftseigner soll der geplante Oberflächenabfluss Zelgli/Sandacker/Senneren, um Wasser umzuleiten, umgesetzt werden. (gku)

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