Der Gemeinderat hat die Legislaturziele 2018 bis 2021 verabschiedet. Bei den Visionen und Zielen lässt die Aussage zur finanziellen Entwicklung der Gemeinde keine Wünsche offen. «Wir bleiben steuergünstigste Gemeinde im Kanton Solothurn». Deshalb soll, wenn möglich, der Steuerfuss bei attraktiven 65 bis 75 Prozent gehalten werden. Konkret wurde zudem der Abschluss der Ortsplanungsrevision zum Legislaturziel erhoben.

Aber auch der Gemeinderat von Feldbrunnen muss sich mit uneinbringbaren Steuern und Gebühren herumschlagen. Die Verlustscheine werden zwar bewirtschaftet, buchhalterisch mussten aber knapp 13 000 Franken als uneinbringbar abgeschrieben werden. Dem hat der Gemeinderat zugestimmt.

AEK-Vertrag wird geprüft

Die Erhöhung der Strompreise durch die AEK in der Region sei markant und habe zu Diskussionen im Gemeinderat geführt, erklärt die Gemeindepräsidentin Anita Panzer. Der Gemeinderat will bei der Elcom (unabhängige staatliche Regulierungsbehörde) nachfragen, ob diese Preiserhöhung gerechtfertigt ist. Feldbrunnen verfügt über kein eigenes Stromnetz und ist deshalb eine Konzessionsgemeinde und keine Partnergemeinde der AEK. Feldbrunnen stellt der AEK Grund und Boden zur Verfügung, damit die AEK das Stromnetz bauen kann und erhält dafür eine Vergütung. Mit dem Konzessionsvertrag ist die AEK aber verpflichtet, das Stromnetz zu bauen, zu unterhalten und jede Liegenschaft mit elektrischer Energie zu versorgen. Der Konzessionsvertrag läuft Ende 2019 aus und wird vor Ablauf der Kündigungsfrist, sprich 2018, durch die Werk- und Umweltkommission überprüft und auf Alternativen geprüft. (uby)