Derendingen

Wie funktioniert eigentlich Einbürgerung?

von links nach rechts: Kosovare Rrustemi, Suthakaran Gaqnapathipillai und Florim Kadriu.

von links nach rechts: Kosovare Rrustemi, Suthakaran Gaqnapathipillai und Florim Kadriu.

Die SP Derendingen lud gemeinsam mit den SP-MigrantInnen Kanton Solothurn rund 100 Migrantinnen und Migranten ohne Schweizer Pass in die Aula zur Infoveranstaltung über Einbürgerungsmöglichkeiten ein.

Kosovare Rrustemi und Suthakaran Ganapathipillai zeichneten für diesen Anlass verantwortlich und führten durch den Abend.

«Ab dem 1. Januar 2018 wird für die Einleitung des Einbürgerungsverfahrens die Aufenthaltsbewilligung C vorausgesetzt. Damit werden Studenten und andere Personen, die nach ihrer Ankunft in der Schweiz nicht genug verdienen, um diesen Aufenthaltsstatus zu erreichen, benachteiligt», hob Suthakaran Ganapathipillai hervor. Er ermunterte deshalb die Migranten, welche die Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen, das Verfahren noch in diesem Jahr einzuleiten.

Kosovare Rrustemi erklärte die vom Volk angenommene Initiative für die erleichterte Einbürgerung der 3. Generation. «Mit diesem Verfahren werden die Hürden für die Einbürgerung der 3. Generation massiv gesenkt.

Es entfällt der Deutschtest, das Verfahren wird verkürzt und kostengünstiger und vor allem wird es direkt vom Bund bearbeitet, womit eine einheitliche Beurteilung gewährleistet ist.» Am Ende waren sich die Teilnehmenden einig, dass die Einbürgerung für Migranten viele Vorteile hat. Denn nur Personen mit Schweizer Pass könnten sich an den politischen Prozessen beteiligen und mitbestimmen, schreibt die SP Derendingen in ihrer Mitteilung. (mgt)

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