Biberist

Widerstand gegen Swisscom-Baugesuch – auch die Menschenrechte werden als Grund angegeben

Gegen den Umbau der Mobilfunkanlage auf dem Areal des RBS in Biberist gab es Einsprachen.

Gegen den Umbau der Mobilfunkanlage auf dem Areal des RBS in Biberist gab es Einsprachen.

Die Swisscom will eine bestehende Mobilfunkanlage in Biberist umbauen. Das stösst auf Widerstand.

Gegen die Ausschreibung des Umbaus der bestehenden Mobilfunkanlage an der Teilmattstrasse wurden bis Dienstag zwei Einsprachen eingereicht. Eine Einzeleinsprache und eine Sammeleinsprache mit 40 Unterschriften. Die Antenne steht auf einer Parzelle des RBS (Regionalverkehr Bern-Solothurn), bei einem Relaisgebäude. Laut Auskunft der Bauverwaltung Biberist geht aus den Baugesuchsunterlagen  nicht klar hervor, ob der Umbau der bestehenden Mobilfunkanlage der Swisscom eine Aufrüstung auf 5G ist. Ebenso könne aus der Beurteilung des Amtes für Umwelt (Afu) nicht mit Sicherheit entnommen werden, ob der geplante Umbau eine Aufrüstung auf 5G ist. Gemäss AfU beträgt der Einspracheperimeter 885 Meter.

Dass der Hinweis auf die 5G-Mobilfunktechnlogie im Baugesuch fehlt, ist einer Einsprachepunkte. Dazu kommen aber noch viele weitere mehr. So werfen die Einsprecher der Swisscom vor, dass die NIS-Verordnung verletzt werde und dass formelle Fehler, beispielsweise ein unvollständiges Baugesuch, passiert seien. Zudem wird die Zonenkonformität der Mobilfunkanlage angezweifelt.

Angeführt werden zusätzliche auch diverse Punkte, die von den Gegnern der 5G-Anlagen immer wieder propagiert werden: Das Krebsrisiko beispielsweise oder die Wertminderung der Liegenschaften in der Umgebung. Schon etwas spezieller ist der Punkt in dem erklärt wird, dass mit dem Baugesuch die Menschenrechte verletzt würden, weil die Mobilfunkbetreiber bei den betroffenen Personen keine Zustimmung eingeholt haben, obwohl bekannt sei, dass 5G die Gesundheit ernsthaft beeinträchtigen könne.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1