Das Kreisbauamt hat kürzlich in der Umgebung der Autobahnauffahrt Obergerlafingen-Recherswil Warntafeln aufgestellt, berichtet «Radio SRF1». Darauf wird gewarnt: «VORSICHT!» steht in roten, dicken Lettern. Es bestehe Gesundheitsgefahr durch Raupen mit Brennhaaren. Man solle die Hecke nicht betreten und die Raupen nicht berühren, wird empfohlen.  

Die Rede ist von 3 bis 4 Zentimeter langen grauschwarzen Raupen, die bei Hautkontakt zu Ausschlägen und Juckreiz führen können. 

Am Montag sind nun Mitarbeiter des Kreisbauamts 1 in Zuchwil den Nestern mit den haarigen Raupen mit Gasbrennern zu Leibe gerückt. «Wir haben die Nester in der Hecke verbrannt», sagt Leiter Walter Kissling auf Anfrage. Die gesamte Hecke abzubrennen wäre unverhältnismässig, und chemische Mittel gegen die Raupen einzusetzen, sei von Mai bis in den Herbst hinein verboten. Deshalb habe man sich für die Methode des gezielten Verbrennens entschieden. 

Die Hecke wird nun periodisch kontrolliert. «Wir entscheiden dann, ob ein neuerlicher Einsatz nötig ist.» Im Herbst wird dann beschlossen, ob allenfalls noch chemisch gegen die Raupen vorgegangen wird. 

Vor einigen Jahren gab es an der Hauptstrasse zwischen Bellach und Selzach schon einmal einen Befall durch den Goldafter. Auch damals ist man mit dem Gasbrenner ausgerückt. (ldu)