Der Gemeinderat Derendingen liess sich von der AEK Energie AG über die weiteren Projekte in Sachen Fernwärme informieren. Momentan weist der Wärmeverbund eine Länge von 3000 Meter auf und verfügt über 41 Anschlüsse. Durch den Wärmeverbund können jährlich rund 800'000 Liter Heizöl und 2 Mio. CO2 eingespart werden. Die regionale Wertschöpfung liegt bei über 8 Millionen Franken Investitionen.

Als Ausbaumöglichkeiten werden die Gebiete Steinmatt, Löhr und Kornfeld genannt. Auch Liegenschaftsbesitzer aus dem Emmenhofareal haben Interesse für einem Anschluss gemeldet.

Die AEK wird in diesen neuen Gebieten mit der Akquisition beginnen. Allerdings macht sie darauf aufmerksam, dass die Gebiete lediglich mit der Fernwärme erschlossen werden, wenn genügend Kunden mitmachen. Speziell im Bereich Kornfeld macht der Anschluss nur Sinn, wenn die gesamte Alterssiedlung angeschlossen wird.

Kein Präjudiz im «Elsässli»

Der Gemeinderat hat einen Antrag der Baukommission abgelehnt und verrechnet vorläufig alle Kosten für die Baubewilligungs- und Publikationsgebühren für die Gartensanierungen Elsässli infolge der Bodenbelastung. Die Kosten belaufen sich pro Gesuch auf rund 200 Franken. Dies, weil die Sachlage nach wie vor nicht ganz geklärt ist und deshalb kein Präjudiz geschaffen werden soll, wie Gemeindepräsident Kuno Tschumi auf Nachfrage erklärt.

Für viele Eigentümer stellen die Sanierungskosten ein Problem dar und es ist im Moment noch unklar, welche Parteien eine Sanierung durchführen werden. Über den Lotteriefonds wurde eine Anfrage zur Unterstützung der Sanierungskosten eingereicht, welche zurzeit noch offen steht. Die Einwohnergemeinde Derendingen habe zudem den Eigentümern im «Elsässli» zur Unterstützung angeboten, dass die Abteilung Bau und Planung die Baugesuchunterlagen inklusive Ausschreibung vorbereiten würde.

Der Gemeinderat hat das Reglement über den Schularztdienst aufgehoben. Gleichzeitig wurde die Verordnung Schularztdienst genehmigt. (rm/mgt)