Subingen
Wegen steigenden Schüler- und Lehrerzahlen: Das Pensum für die Schulverwaltung wird erhöht

Der Gemeinderat Subingen diskutierte über die Schule und Vorprojekte für anstehende Bau- vorhaben.

Rahel Meier
Drucken
Teilen
Wegen steigender Schülerzahlen erhöht sich das Pensum der Schulverwaltung der Primarschule Subingen.

Wegen steigender Schülerzahlen erhöht sich das Pensum der Schulverwaltung der Primarschule Subingen.

Oliver Menge

Schulleiter Sandro Reichen stellte den Antrag, die Pensen in der Schulverwaltung zu erhöhen. Konkret wünscht er sich ein 50-Prozent-Pensum für das Sekretariat (heute 35 Prozent) und ein 80-Prozent-Pensum für die Schulleitung (heute 70 Prozent).

Im Weiteren hat der Rat

- die Demission von Christine Stebler Fischer als Gemeinderätin und von Enzo Tardo als Ersatzgemeinderat (beide SP) zur Kenntnis genommen. Im Gemeinderat rückt Alain Bessire nach, als Ersatz Fredi Bitterli;

- das Pflichtenheft für die Kommission beraten und mit kleinen Änderungen genehmigt;

- das Vorprojekt für den Anbau und die Aufstockung des Primarschulhauses an die Blanc Partner Architekten AG (Subingen) vergeben. Die Schülerzahlen steigen, der Platz ist jetzt schon mehr als knapp und die Gemeinde will für die nächsten 30 Jahre genügend Schulraum bereitstellen;

- das Vorprojekt für die Dreifachturnhalle an die Architekten Bäumli+John(Frick) vergeben. Sie haben die Betoncoupearena in Schönenwerd realisiert, die dem Gemeinderat Subingen als Vorbild dient.

Begründet hat Reichen den Antrag mit den steigenden Schülerzahlen, der steigenden Zahl der Lehrpersonen in Subingen und den vielen neuen Aufgaben, die in den letzten Jahren dazugekommen sind. Zurzeit seien zudem der VSEG (Verband Solothurner Einwohnergemeinden) und der Verband der Schulleiterinnen und Schulleiter dabei, neue Empfehlungen zu den Pensen von Schulleitung und Schulsekretariat zu erarbeiten.

Verglichen mit den heutigen Empfehlungen sei Subingen aber heute schon eher knapp dotiert.
Die heutige Stelleninhaberin des Schulsekretariates wird nächsten April pensioniert. Die Nachfolge soll dann in einem 50-Prozent-Pensum angestellt werden. Noch zuwarten will der Gemeinderat aber mit der Erhöhung des Pensums für die Schulleitung. Man wolle zuerst sehen, wie sich die neue Person einlebe und sich die Aufstockung im Sekretariat auswirke.

Der Gemeinderat hat zudem den Jahresbericht der Schule für das Schuljahr 2017/18 zur Kenntnis genommen. Darin ist nachzulesen, dass 8 Primarschulklassen und 4 Kindergärten mit 238 Schülerinnen und Schüler von 28 Lehrkräften unterrichtet wurden. Das letzte Schuljahr war vor allem geprägt vom Jahresprojekt «Musical», in das das ganze Schulhaus involviert war. Drei Mal wurde das Musical aufgeführt. Damit wurden auch Eltern und Bevölkerung angesprochen. Ein Thema war zudem die Abfallproblematik auf dem Schulareal. Verschiedene Aktionen wurden durchgeführt, aber mit nicht allzu grossem Erfolg.

Aktuelle Nachrichten