Der Gemeindeverband Limpachtal ist von den Gemeinden im Einzugsgebiet des Limpachs beauftragt, den Hochwasserschutz und die Unterhaltsarbeiten im und um den Limpachkanal zu gewährleisten. 

Im Rahmen von Sanierungsarbeiten wurde man auf Schäden an den Flurwegen, die entlang des Kanals verlaufen, aufmerksam. Der Unterbau der Flurwege ist teilweise in schlechtem Zustand und droht, zum Kanal hin wegzurutschen. Das 70 Jahre alte Bauwerk «Limpachkanal», zu dem auch die Wege als Teil der Böschung gehören, ist nicht auf Schwerlasten ausgelegt.

Um weitere Schäden zu vermeiden und der beschleunigten Abnutzung entgegenzuwirken, erlässt nun der Gemeindeverband Limpachtal folgende Weisungen: Erstens: Die Flurwege entlang dem Limpachkanal sind zwingend von Schwerlasten freizuhalten. Zweitens: Schwere Erntemaschinen (Rübenroder, Verlademaus, Mähdrescher, grosse Pressen) nähern sich den Parzellen mit Kanalanstoss von den «Mittelwegen» her und fahren nicht mehr am Kanal entlang.

Drittens: Landwirte, Lohnunternehmer und Transporteure nehmen Rücksicht bei der Routenplanung und befahren die Wege am Kanal nur mit leeren Anhängern (Zuckerrübenabfuhr, Ernte von Feldfrüchten, Gülle ausbringen). Viertens: Landbesitzer mit Kanalanstoss nehmen Rücksicht bei der Planung und Organisation der Arbeiten auf diesen Parzellen (keine Rüben Siloballenhaufen am Kanalweg, Mahnen der Lohnunternehmungen auf diese Weisungen). (mgt)