Aeschi
Wasserämter Landfrauen sind aktiv

Nach 16 Jahren Vorstandsarbeit, wovon neun Jahre als Präsidentin des Bäuerinnen- und Landfrauenverein Wasseramt, gab Rosa Widmer, Steinhof, ihr Amt ab.

Benildis Bentolila
Merken
Drucken
Teilen
Rosa Widmer übergibt ihrer Nachfolgerin Sabine Havelka Glückwünsche.

Rosa Widmer übergibt ihrer Nachfolgerin Sabine Havelka Glückwünsche.

Benildis Bentolila

Der Bäuerinnen- und Landfrauenverein Wasseramt erstaunt immer wieder: Schaffte er es doch einmal mehr, 22 Austritte und 5 Todesfälle im letzten Jahr durch 29 Neueintritte nicht nur zu kompensieren, sondern zu übertreffen.

Die Wasserämterinnen beteiligen sich an Anlässen wie Gewerbeausstellungen, wo sie die Besucher an einem Stand über Lebensmittel aus der Region aufklären und um Kolleginnen werben. Dabei engagieren sich die Frauen stunden- und tagelang, reden über ihre Tätigkeiten und stellen ihr Vereinsleben als aktiv, unterhaltsam, lehrreich und engagiert dar.

Neun Jahre lang wurde das betriebsame Leben der Vereinigung geleitet von der Bäuerin Rosa Widmer von Steinhof. Im Ganzen war sie 18 Jahre im Vorstand tätig. Sie versichert: «Ich werde weiterhin an verschiedenen Anlässen teilnehmen, denn die Landfrauen sind ein Teil meines Lebens.» Ihre Vorstandskolleginnen verabschiedeten sich von ihr mit einem Rückblick, untermalt von Fotos.

Ihre Nachfolge tritt Sabine Havelka aus Obergerlafingen, medizinische Praxisassistentin und Hausfrau, Vizepräsidentin seit 6 Jahren, an.

Diverse Neubesetzungen

Für das Amt der Vizepräsidentin wird eine Nachfolgerin gesucht. Karin Guldimann wurde als Vertreterin von Aeschi gewählt und in Gerlafingen wird eine Dorfvertreterin gesucht. Monika Flury, Halten, wurde verabschiedet als Mitglied des Kantonalvorstandes. Sie war acht Jahre lang Bindeglied zwischen der Sektion und dem Kantonalvorstand und wird ersetzt durch Doris Stalder, Horriwil.

Den Wasserämter Landfrauen und Bäuerinnen wird es nicht langweilig. In zwei Programmen werden den Mitgliedern zur Tradition gewordene Anlässe, aber auch neue Kurse und weitere Aktivitäten angeboten.

Zum Schluss richtete Kantonalpräsidentin Rita Hänggi vom Vorderen Erzberg, Beinwil, das Wort an die Frauen: «Wenn es mir möglich ist, will ich trotz des weiten Weges an euren Versammlungen dabei sein. Als ich heute Abend wegfuhr, fing es an zu schneien. Mal sehen, wie ich nach Hause komme ...». So sind Landfrauen eben.