Lommiswil

Wasser ist nicht mit Chlorothalonil belastet

Das Gänselochquellwasser weise keine Pestizidrückstände auf, so die Gemeinde. (Symbolbild)

Das Gänselochquellwasser weise keine Pestizidrückstände auf, so die Gemeinde. (Symbolbild)

Die Lommiswiler Gemeindebehörden haben die Einwohnerinnen und Einwohner in einem Newsletter über die neuste Entwicklung zur Trinkwassersituation und zur Gänselochquelle informiert.

Letzte Woche informierten die kantonalen Fachstellen über die neue Risikobewertung bezüglich Chlorothalonil im Trinkwasser. Das Resultat: Die Höchstwerte für Abbauprodukte dieses Pflanzenschutzmittels sind aufgrund verschärfter Vorschriften in weiten Teilen des Kantons überschritten.

Hierfür eine Lösung zu finden werde schwierig, weil die bisherigen Konzepte nicht mehr greifen. Lommiswil ist laut dem verschickten Newsletter von dieser Entwicklung nicht betroffen. Das Gänselochquellwasser weise keine Pestizidrückstände auf, weil sich die Jura-Karstquelle in einem Einzugsgebiet befindet, das nicht oder nur gering für die Landwirtschaft genutzt wird.

Lommiswil hofft auf weitere Gespräche

Die Gemeinde Lommiswil hat in Bezug auf die Gänselochquelle eine Voranfrage beim Amt für Umwelt gestellt, die weiter klären soll, ob eine Schutzzone ausgeschieden werden kann. Andererseits werde die jetzt kommunizierte grossflächige Belastung des Wassers die Diskussionen im Kanton möglicherweise über viele Jahre bestimmen.

Diese neue Realität könnte, so die Lommiswiler Behörden, zu einer neuen Beurteilung der Situation des Wasserbezuges in Lommiswil führen. Entsprechende Gespräche würden eingeleitet. (mgt)

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