Gemeindeversammlung
Wasser beschäftigt Behörden in Hubersdorf

Der Souverän folgte den Anträgen des Gemeinderates und genehmigte alle Geschäfte an der Gemeindeversammlung einstimmig.

Rahel Meier
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Wasser war an der Gemeindeversammlung ein wichtiges Thema (Symbolbild)

Wasser war an der Gemeindeversammlung ein wichtiges Thema (Symbolbild)

Keystone

Verglichen mit dem Bild im letzten Dezember hatten sich die Köpfe vorne verändert. Gregor Schneiter leitete seine erste Gemeindeversammlung als Gemeindepräsident vor allerdings nur gerade 15 Stimmberechtigten. Seit dem 1. Januar ist auch Kevin Kurth im Amt. Im Ressort Bildung hat es ebenfalls eine Änderung gegeben: Martin Kurth rückte für Regula Meister nach.

Stenogramm

- die Gemeindeordnung angepasst, weil neu statt einer Finanzkommission eine Geschäftsprüfungskommission eingesetzt werden soll. Aus demselben Grund musste auch die Dienst- und Gehaltsordnung angepasst werden;

- die Gebührenordnung an das neue Rechnungslegungsmodell HRM2 angepasst;

- die Kreditabrechnung für das neue Feuerwehrfahrzeug genehmigt, die um 25 739 Franken besser abschliesst als budgetiert;

- die Kreditunterschreitung für die Sanierung der Schachenmühlestrasse Ost um 28 639 Franken zur Kenntnis genommen und genehmigt;

- die Abrechnung für den Regenauslass Schachenmühle, der ebenfalls eine Kreditunterschreitung von 17 541 Franken ausweist, genehmigt. (rm)

Finanzverwalterin Franziska Hess führte durch die Rechnung. Diese schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 2'667 Franken ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von knapp 50'000 Franken. Investiert wurden 153'245 Franken. Wegen der Wasserschäden, die sich nach dem Hochwasser im Mai 2015 ergaben, musste ein dringlicher Nachtragskredit von 30'000 Franken gesprochen werden, der die Differenz zum Budget mit geplanten Investitionen von 114'400 Franken erklärt.

Gemeinderat Dominik Feier zeigte anschliessend kurz den überarbeiteten Finanzplan. Dieser rechnet weiterhin mit einem Steuerfuss von 119 Prozent. Würden alle Investitionen wie geplant umgesetzt, dann ergeben sich in den Jahren 2018, 2019 und 2020 Spitzen von bis zu 500'000 Franken. Damit würde auch die Verschuldung stark ansteigen. Weil allenfalls ein Reservoirneubau nötig ist, müssten gleichzeitig auch die Gebühren für Wasser und Abwasser angepasst werden.

Martin Meister (Präsident Werkkommission) orientierte über die Wasserversorgung. Nach der Verunreinigung im Frühling 2015 wurde das Reservoir notsaniert, die UV-Anlage ersetzt und ein Trübungsüberwachungssystem eingebaut. «Sollte es nochmals so starke Verunreinigungen geben, dann würde das Wasser dank dieser Massnahme sofort verworfen», so Meister. Man sei zudem dabei, die Schutzzonen zu überprüfen. Leitungsbrüche gebe es immer wieder, aber im Allgemeinen sei die Wirtschaftlichkeit der Wasserversorgung stark verbessert worden.