In einer grossen Pionierleistung habe der Forstbetrieb Leberberg bereits vor rund 30 Jahren auf das Dauerwaldprinzip umgestellt, schreibt die Stiftung in einer Medienmitteilung vom Montag. Was heute breit akzeptiert sei, habe in den Anfängen viel Überzeugungsarbeit benötigt.
Bei dieser Bewirtschaftungsform werden reife Bäume einzeln geerntet. In den so entstehenden Lücken verjüngt sich der Wald weitgehend selber. Dies führt zu Mischwäldern mit grossem Struktur- und Nischenreichtum.

Die 1992 gegründete Hermann und Elisabeth Walder-Bachmann-Stiftung mit Sitz in Basel verleiht seit 2002 alljährlich den mit 50'000 Franken höchstdotierten Naturschutzpreis der Nordwestschweiz.

Dem Forstbetrieb Leberberg gelinge es sehr gut, ökologische und ökonomische Ziele aufeinander abzustimmen, hält die Stiftung fest. Betriebsleiter Thomas Studer liege am Herzen, dass mit dem Wald respektvoll umgegangen und dieser nicht ausgebeutet werde. Sein Team sei sehr engagiert und arbeitet mit grosser Sorgfalt.

Der Forstbetrieb Leberberg betreut zwischen Bettlach und Flumenthal 2790 Hektaren Wald. In dieser öffentlich-rechtlichen Institution zusammengeschlossen sind die Bürgergemeinden Bettlach, Flumenthal, Günsberg, Langendorf, Lommiswil, Niederwil, Oberdorf, Riedholz, Rüttenen, Selzach, die Einheitsgemeinde Hubersdorf sowie der Kanton Solothurn.