Feldbrunnen-St.Niklaus
Vorteile für alle Beteiligten: Gemeinderat ist einer Spitexfusion nicht abgeneigt

Die zwei Spitexvereine Bucheggberg und Aare-Nord-SO haben Fusionierungspläne. Darüber informierten sie den Gemeinderat von Feldbrunnen-St.Niklaus an der ersten Sitzung der neuen Saison. Dieser diskutierte auch zwei Kaufverträge und den neuen Finanz- und Investitionsplan.

Nadine Schmid
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Die Spitexvereine Bucheggberg und Aare-Nord-SO wollen fusionieren. Symbolbild/Claudia Meier

Die Spitexvereine Bucheggberg und Aare-Nord-SO wollen fusionieren. Symbolbild/Claudia Meier

Claudia Meier

Zu einem symbolischen Betrag von elf Franken wird der Bootssteg gekauft, dies beschloss der Gemeinderat durch Genehmigung des Kaufvertrags. Die Formulierung des Kaufvertrags für das Projekt «Wohnen am Dorfplatz» wird noch eine Weile in Anspruch nehmen, da noch einige Angelegenheiten klargestellt werden müssten.

Beispielsweise muss abklärt werden, was zu tun sei, falls Altlasten entdeckt würden, obschon nichts auf diese hindeute.

Mehrheit hinter sich bringen

Peter Reinhart, Präsident des Spitexvereins Aare-Nord-SO und Mili Marti, Geschäftsführerin vom Spitexverein Bucheggberg, stellten das Fusionsprojekt der Spitexvereine im Gemeinderat vor. Es ist ihnen ein Anliegen, eine erste Meinung der betroffenen Gemeinden einzuholen, um bestärkt einen Schritt weiterzumachen.

«Es ist wichtig, dass die Mehrheit der Gemeinden hinter der Fusion steht. Ohne Rückhalt werden wir nichts erzwingen», so Reinhart. Die Fusion bietet Vorteile für alle Beteiligten, auch für die Gemeinden.

Reinhart: «Die Spitex unternimmt Aufgaben für die Gemeinden, sie sieht sich als ihr Ratgeber. Mit einer Fusion kann die Arbeit vertieft und das Fachwissen erweitert werden.» Das Interesse der Spitex-Organisationen decke sich mit demjenigen der Gemeinden.

Auch sei die Struktur des Einzugsgebiets im Bucheggberg sehr ähnlich wie im Unteren Leberberg. «Die Gemeinden sind ländlich und nicht städtisch orientiert», erklärt Reinhart weiter. «Deshalb macht es auch mehr Sinn miteinander zu fusionieren, anstatt mit einer städtischen Spitex.»

Jedoch wurde auch versucht, mit anderen Spitex-Organisationen ins Gespräch zu kommen. Bisher stiess man entweder auf kein Interesse oder es wurde darauf hingewiesen, dass man sich anderweitig orientiere. So beispielsweise die Langendörfer Spitex, die mit Solothurn und Zuchwil sympathisiert. «In absehbarer Zeit wird es ohnehin zu grösseren Spitexorganisationen kommen», ist sich Reinahrt sicher.

Der Gemeinderat ist momentan einer Fusion gegenüber nicht abgeneigt und nutzte die Möglichkeit, um Fragen zu stellen.

Marti und Reinhart gaben Antwort: Bei den Wegkosten bliebe alles beim Alten, ebenso würde man bei der Bezugspflege bleiben. Einzig prozentual würde die Gemeinde an Mitbestimmungsrecht einbüssen, jedoch könne sie dafür über ein grösseres Gebiet abstimmen.

Es wurde auch der neue Finanz- und Investitionsplan ein erstes Mal besprochen und beschlossen, ihn bei der nächsten Sitzung erneut zu behandeln, da man noch die Sitzung der Werkkommission abwarten will. Dort kann der Rat Erkundigungen zum Projekt Neubau Turnhalle und zur Dachsanierung des Schulhauses einholen.

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