«Theo Portmann begründete den Antrag damit, dass das Budget einen Aufwandüberschuss ausweist», so Küng. Der für die Versammlung ausgewiesene Aufwandüberschuss von 365 000 Franken sei nicht der erste.

In der Vergangenheit seien die Minus in den Rechnungen jeweils mit Buchgewinnen kompensiert worden. «Der Antrag wurde nicht heftig diskutiert. Dazu muss man wissen, dass bereits früher Steuererhöhungen gefordert wurden.»

Betrachtet man die Budgettabellen, wird ersichtlich, dass mit einer Steuereinnahme von 2,9 Mio. Franken gerechnet wird. Ein Prozentpunkt entspricht demnach zirka 24 400 Franken.

Die beantragte Erhöhung um 5 Prozent ergibt demnach zirka ein Plus von 120 000 Franken und senkt den Aufwandüberschuss auf etwa 240 000 Franken. Dies bei Gesamtausgaben von 5,61 Mio. Franken. Die Erhöhung um 5 Prozentpunkt auf 124 wurde grossmehrheitlich genehmigt.

Erste Tranche fürs Schulhaus

Die weiteren Vorlagen wurden genehmigt. So das Reglement über das Abfallwesen und das Polizeiregelement. Das Polizeireglement wurde an der letzten Gemeindeversammlung kritisiert und zurückgewiesen.

«Der Verfasser hat der Kritik Rechnung getragen. Das Polizeireglement kam ohne Gegenstimme durch», berichtet Manfred Küng.

Auch der Kredit für die Planung Unterhalt Schulhaus wurde genehmigt. Das Schulhaus soll unterhalten werden. In den letzten Jahren gaben die WCs immer wieder Anlass zu Beanstandungen.

Letztes Jahr gab es im Kindergarten einen Wasserschaden, der auf einen alten Spülkasten zurückzuführen war. Die Toiletten sind in die Jahre gekommen und sollen im kompletten Gebäude erneuert werden.

Damit mit den Arbeiten in 2016 begonnen werden kann, wurde eine erste Tranche von 50 000 Franken gesprochen.

Abschied nahm Hans van der Kleij. Der Präsident der lokalen SP sei im Dorf eine Integrationsfigur gewesen, lobt der Gemeindepräsident. Obwohl er keinen Schweizer Pass habe, habe er sich in der Politik engagiert und «besuchte die Gemeindeversammlungen oft».