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Von der AXA zum Kanton: Die Wagabunten sind erneut weitergezogen

Erneut haben sich die Wagabunten an einem Ort niedergelassen. Zuletzt liessen sie sich beim ehemaligen Untersuchungsgefängnis Schöngrün nieder. Nun sind sie bei der Dreifuss-Halle auf Biberister Boden zu finden.

Abermals haben die sieben Wagendorf-Bewohner eine neue Bleibe. Seit einigen Tagen sind die «Wagabunten» bei der Dreyfusshalle auf Biberister Boden zu finden. Zuvor hatten sie südlich des ehemaligen Untersuchungsgefängnisses Schöngrün Fuss gefasst.

Das dortige Grundstück ist aber im Besitz der AXA Winterthur, die dort ab Sommer 2017 eine Wohnüberbauung mit 130 Einheiten realisieren will. Derweilen ist das betreffende Grundstück an einen Landwirt verpachtet. «Deshalb wurde die Wagengruppe am 17. August informiert, dass sie das Terrain verlassen muss», sagt Urban Henzirohs von der Medienstelle der AXA Winterthur.

«Die Wagengruppe hat dies akzeptiert und mittlerweile das Grundstück verlassen.» Die gesamte Kommunikation sei dabei stets anständig und respektvoll verlaufen.

Am neuen Ort werden die Besetzer mit einer anderen Eigentümerin vorlieb nehmen: Das Areal bei der Dreyfusshalle gehört dem Kanton und wird für polizeiliche Zwecke genutzt. Allerdings sei man von den «Wagabunten» noch nicht kontaktiert worden, so Kantonsbaumeister Bernhard Mäusli: «Für uns ist die Besetzung ein Déja-Vu» – die jungen Leute waren schon am Kofmehlweg und auf dem Borregaard-Areal, die ebenfalls dem Kanton gehören.

Dass sie am derzeitigen Ort bleiben können, ist aus Mäuslis Sicht keine Option: Man werde bald das Gespräch mit den «Wagabunten» suchen.

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