Biberist

Vom Lieferservice zur fixen Pizzeria: Das Restaurant «Sapori d’Italia» hat den Standort gewechselt

Karolina Setenta und Giuseppe Sturzo im neuen Restaurant im Hochhaus an der Dammstrasse.

Karolina Setenta und Giuseppe Sturzo im neuen Restaurant im Hochhaus an der Dammstrasse.

Die Pizzeria Sapori d’Italia hat einen neuen Standort: Im Emmenpark in Biberist gibt es nun mehr Platz zum Sitzen.

Das Restaurant Sapori d’Italia begann ganz klein: Als Giuseppe Sturzo und seine Verlobte Karolina Setenta den Pizza-Lieferservice vor zwei Jahren nahe beim St. Ursen-Kreisel in Biberist eröffneten, hatten sie lediglich vier Tische zur Verfügung – das Geschäft lief hauptsächlich über Take-away und den Lieferservice. Es dauerte jedoch nicht lange, bis der Platz knapp wurde.

«Wir bekamen immer wieder Anfragen für Geburtstage und andere Feste,» erzählt Giuseppe Sturzo. «Diese mussten dann alle extern stattfinden.» So beschlossen Karolina Setenta und er im Frühjahr 2020, das Restaurant an der Solothurnstrasse zu schliessen und an einem anderen Ort, mit mehr Platz, wieder zu eröffnen.

Ein halbes Jahr lang war Pause angesagt

Die Suche nach einem neuen Standort dauerte aber eine Weile: Ein halbes Jahr lang war der Betrieb von «Sapori d’Italia» eingestellt, bis das Besitzer-Paar schliesslich ein neues Zuhause für die Pizzeria fand: «Der Emmenpark bietet all das, was uns vorher gefehlt hat», sagt Giuseppe Sturzo. Der Emmenpark in Biberist – als letztes «zum Goldenen Gallier» – ermöglichte es dem Paar, sein Restaurant von einem «Take-away und Delivery-Service» zu einer «Pizzeria und Trattoria» zu machen.

Mit 31 Tischen, verteilt auf den Innenraum und die kleine Terrasse, genügend Parkplätzen sowie einem Nebenraum, der für Veranstaltungen genutzt werden kann, können sie den Bedürfnissen ihrer Gäste nun endlich gerecht werden.

Eine grössere Karte und ein grösseres Team

Neben dem Standortwechsel und dem kleinen Unterschied im Namen, haben «Sapori d’Italia» vor der Neueröffnung auch ihre Karte erweitert und das Küchen- und Serviceteam vergrössert. Das war auch nötig, denn nicht nur das Restaurant im Emmenpark fordert mehr Personal: Zusätzlich haben Setenta und Sturzo noch die Pop-up-Pizzeria in der Aarebar am Landhausquai in Solothurn übernommen. Um beide Betriebe zu führen, haben sie sich aufgeteilt: Giuseppe Sturzo kümmert sich hauptsächlich und die Pop-up Pizzeria in Solothurn, Karolina Setenta regelt die Geschäfte in Biberist.

Das Ganze sei super angelaufen, meint Sturzo. Kurz nach der Neueröffnung des Restaurants, fand bei «Sapori d’Italia» schon ein Fest mit über 30 Gästen statt. «Wir mussten an diesem Abend leider auch Leute wieder wegschicken, weil wir immer noch zu wenig Platz hatten,» erzählt er.

Der Vertrag mit Solo-Gastro über die Pizzeria am Landhausquai läuft bis Dezember. Ob danach nach einem anderen, zweiten Standort gesucht wird, ist noch nicht klar: «Mal schauen, wie sich alles entwickelt», meint Sturzo. «Jetzt gerade geniessen wir es so, wie es ist.»

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