Langendorf
Vier sind neu, vier treten zurück

Wechsel im obersten Organ des Alters- und Pflegeheims Ischimatt in Langendorf: Auf Präsident Urs Bentz folgt Thomas Jenni.

Agnes Portmann-Leupi
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Der Stiftungsrat für die nächsten vier Jahre (von links): Claudine Nick, Jürg Allemann, Andreas Betschart, Wolfgang Ecker, Ueli Kölliker, Beatrice Lüthi, Thomas Jenni mit dem zurückgetretenen Urs Bentz. apb

Der Stiftungsrat für die nächsten vier Jahre (von links): Claudine Nick, Jürg Allemann, Andreas Betschart, Wolfgang Ecker, Ueli Kölliker, Beatrice Lüthi, Thomas Jenni mit dem zurückgetretenen Urs Bentz. apb

Agnes Portmann

Die wohl kürzeste Stiftungsratssitzung in seiner Karriere hatte der abtretende Stiftungsratspräsident des Alters- und Pflegeheims Ischimatt (APH) in Langendorf, Urs Bentz, zu leiten. Er durfte vier neue Stiftungsratsmitglieder begrüssen. Den Schlüssel des APH übergab er an den einstimmig gewählten Nachfolger Thomas Jenni (Günsberg), der bereits seit vier Jahren im Rat mitwirkt. Dem neu konstituierten, siebenköpfigen Stiftungsrat für die Amtsperiode 2017–2021 gehören mit Beatrice Lüthi (Bellach), neu Vizepräsidentin, und Claudine Nick (Oberdorf) zwei weitere Bisherige an.

Neu engagieren sich Jürg Allemann (Rüttenen) für Baufragen, der Arzt Andreas Betschart (Langendorf), Wolfgang Ecker (Günsberg) für Versicherungsfragen sowie der Jurist Ueli Kölliker (Oberdorf). Vorgeschlagen wurden sie vom Stiftungsrat des APH und bestätigt von den sieben Leberberger Stiftergemeinden Bellach, Günsberg, Langendorf, Lommiswil, Oberdorf, Rüttenen und Solothurn. Als Aktuarin amtet seit Januar 2017 Géraldine Imoberdorf (Bettlach).

Ausgeschieden aus dem Stiftungsrat sind neben Urs Bentz die langjährigen Mitglieder Anton Probst (Bellach) als Vizepräsident, Oskar Fluri (Langendorf) und Kurt Rebholz (Rüttenen).

28-jähriges Engagement

Feierlich willkommen hiess nach der Sitzung der eigene Ischimattchor die Neuen sowie die Ehemaligen. Was die Bewohnenden und Mitarbeitenden sich wünschen, formulierten sie vielsagend mit dem Lied «Alls was bruuchsch uf der Wält, das isch Liebi». Heimleiter Daniel Aeschlimann ehrte Urs Bentz, der nach 28 Jahren Arbeit für das APH zurückgetreten ist. Bereits vor dem Bau, als an dessen Stelle noch Schrebergärten existierten, habe Urs Bentz nämlich in der Planung mitgewirkt und den Bau vorangetrieben. Während seiner Amtszeit ist das APH in verschiedenen Etappen von 34 auf 77 Betten gewachsen. Der abtretende Präsident selber sprach von einer herrlichen Zeit mit Höhen und Tiefen, ein Konsens aber sei immer gefunden worden.

Der neugewählte Präsident Thomas Jenni bemerkte: «Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen, obwohl es nicht einfach ist, Urs Bentz zu ersetzen.» Er gehe jedoch mit dem neuen Team getrost in die Zukunft, weil er wisse, dass alle mit viel Herzblut dabei sein werden. Thomas Jenni arbeitet neben dem Gemeindepräsidentenamt in Günsberg im Autogewerbe. Als Gegensatz zum APH hat er in der Betreuung des Berufsbildungsmarketings des Kantons Solothurn mit vielen Jugendlichen zu tun.