Lohn-Ammannsegg

Vier Pfarreien feiern gemeinsam unter dem Lindenbaum

Kennen lernen unter dem Lindenbaum.

Kennen lernen unter dem Lindenbaum.

Die katholische Pfarrei lud die Gläubigen des Pastoralraums Wasseramt West-Bucheggberg zum Kennenlernen nach Lohn-Ammannsegg ein.

Im letzten Dezember weihten die Katholiken den Pastoralraum West-Bucheggberg ein. Vereint haben sich die vier Pfarreien St. Mauritius Kriegstetten, Bruder Klaus Gerlafingen, St. Marien Biberist und Guthirt Lohn-Ammannsegg-Bucheggberg mit insgesamt knapp 7000 Gläubigen. Am Sonntag hiess die Pfarrei Guthirt die Kirchgänger des Pastoralraums unter dem Motto «Tritt ein» zum Kennenlernen in Lohn-Ammannsegg willkommen. Geplant sind im Verlauf des Jahres drei weitere Anlässe in den andern Pfarreien.

Feierlich begann das Zusammensein in der Kirche im Familiengottesdienst – mitgestaltet von den Ministranten – mit der Begegnung mit Gott. «Tritt ein», hiess den auch das Eröffnungslied des Gottesdienstes. «Jesus ist gerne mit den unterschiedlichsten Menschen zusammen gesessen, auch mit denjenigen, die gemieden wurden», hob Seelsorger Stefan Keiser in seiner Predigt hervor. Gott rufe jeden einzutreten.

Symbol des Friedens

Die fröhlich geschmückten Tische unter der Linde luden nach dem Gottesdienst zum Verweilen ein. «In unserem Pfarreileben ist die Linde zu einem wichtigen Ort geworden», sagte Stefan Keiser. Sie gelte als Symbol des Friedens und der Gemeinschaft. Gepflanzt wurde sie vor 31 Jahren aus Anlass des 500. Todesjahres des heiligen Bruder Klaus. Am wunderschönen Sommersonntag erfüllte sie aber noch eine weitere wichtige Funktion – nämlich Schatten spenden.

Unter den ausladenden Ästen genossen die Anwesenden Grilladen, Kuchen und die Begegnung. Die Musikgesellschaft Lohn-Ammannsegg erfreute mit einem gefälligen Konzert. Beinahe «Volksschlager-Open-Air-mässig» fühlte es sich an, als Jung und Alt mit Blasmusikbegleitung herzhaft «Aus was bruchsch uf dr Wäut, das isch Liebi» sang.

Bildpräsentation

Interessierte konnten sich im kühlen Innern in einer Bildpräsentation über die im Jahr 1969 beginnende Baugeschichte der Kirche informieren. Freude bedeutete es dabei, auf der Leinwand einst geschätzte Leute zu erkennen.

Auch für die Buben und Mädchen fehlte es mit der Mohrenkopfschleuder, dem Kinderschminken und dem Tischfussballturnier nicht an Unterhaltung. Ganz klar, dass bei letzterem WM-konform die Sieger ausgerufen wurden.

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