Operettengala

Viele treue Fans der Bühne Burgäschi sassen im Publikum

Auch dieses Jahr waren zwei Solisten, das 12-köpfige Salon-Orchester und der Frauenchor mit dabei.

Auch dieses Jahr waren zwei Solisten, das 12-köpfige Salon-Orchester und der Frauenchor mit dabei.

Die Bühne Burgäschi lud zu ihrem vorweihnachtlichen Operettenabend

Der herzhafte Beifall und die Standing Ovations zeigten, dass in der Thomaskirche Biberist-Gerlafingen lauter Burgäschi-Fans im Publikum sassen. Sie erfreuten sich am Operettengala-Konzert. Seit vielen Jahren lädt die Bühne Burgäschi in der Adventszeit und zum neuen Jahr zu Kostbarkeiten aus der Operettenliteratur ein.

Auch dieses Jahr waren zwei Solisten, das 12-köpfige Salon-Orchester und der Frauenchor mit dabei. Das Programm war reich an Trouvaillen. Musikalisch zeichnete Reimar Walthert verantwortlich. Es umfasste Operettenchöre aus Wien, Berlin und mit Jacques Offenbach und seinem Menuett und Höllengalopp aus «Orpheus in der Unterwelt» die klassische Pariser Operette.

Historische Hintergrund zu den Stücken

Begonnen hatte das Konzert mit der Ouvertüre aus «Das Land des Lächelns» von Franz Lehar. Als überzeugendes Beispiel für eine musikalische Werk-Inhaltsangabe waren hier alle beteiligten Instrumente einzeln und einprägsam sowie im ausgewogenen Zusammenklang zu hören. Die beiden Solostimmen, die frisch, sprühend mit bewunderten Höhen auftretende Sopranistin Fabienne Marzena Skarpetowski und der seit Jahren stimmlich stets überzeugende Bariton Roger Bucher gestalteten ihre Darbietungen als Einzelauftritte und im Duett sehr gefällig.

Der 10-köpfige Frauenchor wirkte mit bei der Johann Strauss-Komposition «Das Spitzentuch der Königin», bei «Grüezi, Grüezi» (Robert Stolz), bei der Satire «Nun lasst uns den Siegried ermorden» aus «Die lustigen Nibelungen» von Oscar Straus und bei der Zugabe «Zum Abschied reichen wir uns noch einmal die Hände».

Eingebettet waren alle musikalischen Darbietungen in die ausführliche Moderation von Burgäschi-Intendant Hermann Gehrig, der allen Werken in einem geschichtlich-kulturellen Abriss ihren Entstehungs-Hintergrund in früherem gesellschaftlichen Zeitgeist verlieh.


Letzte Aufführung

Die Operettengala ist nochmals am Donnerstag, 2. Januar 2020, um 17 Uhr, in der Biberena (Biberist) zu hören.

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