Am 26. November wird in Zuchwil über die Zukunft des Freibades abgestimmt. An der Urne entscheidet die Stimmbevölkerung, ob die Anlage beim Sportzentrum für 10 Millionen Franken erneuert werden soll. Dank Unterstützung aus der Region verbleiben für Zuchwil Kosten von 8 Millionen Franken. Sowohl im Gemeinderat als auch an der Gemeindeversammlung vom 18. September fand das Projekt eine klare Mehrheit. Bei Gemeindepräsident Stefan Hug ist die Zuversicht gross: «Die Chancen für die Innovation in die Zukunft stehen gut», schreibt er in einer Mitteilung, dies auch dank des regionalen Supports. Die Verbundenheit der Zuchwiler mit dem Sportzentrum sei gross, «wohl wissend, dass jährlich einige Steuerprozente in die Komplettanlage fliessen.» Gemäss Hug ist die Renovation der über 40-jährigen Anlage «mehr als dringend».

Regionsgemeinden helfen mit

Mit einer Traglufthalle würde im Freibad ein Ganzjahresbetrieb ermöglicht. Gleichzeitig entstünden Synergien zum Restaurantbetrieb und zum bestehenden Hallenbad, so Hug. Beeindruckt zeigt er sich von der Unterstützung der Gemeinden Balm, Bellach, Biberist, Derendingen, Feldbrunnen-St. Niklaus, Halten, Lohn-Ammannsegg, Luterbach, Lüterkofen-Ichertswil, Oekingen, Riedholz, Selzach, Solothurn, Subingen und Zuchwil, die den Winterbetrieb über zehn Jahre mit 100'000 Franken jährlich alimentieren. Solothurn und Luterbach leisten zudem Beiträge an die Investitionskosten von 520'000 Franken. Die Regio Energie zahlt 100'000 Franken an die Investition sowie 10'000 Franken jährlich an den Betrieb und darf der Traglufthalle ihren Firmennamen verleihen. Kritische Stimmen fielen an der Gemeindeversammlung, weil das Projekt überdimensioniert sei und die Traglufthalle eine schlechte Öko-Bilanz aufweise. Ansonsten waren bisher kaum oppositionelle Töne zu vernehmen.

Am 6. November um 19 Uhr findet im Widisaal des Sportzentrums eine Informationsveranstaltung zur Badi-Sanierung statt. (crs)