Die Nachfolgeregelung auf der Verwaltung wird vom Gemeinderat aufgegleist. Aktuell liegen Gemeindeverwaltung und Finanzverwaltung in einer Hand. Spätestens 2018, mit der Pensionierung der Gemeindeverwalterin, muss die Gemeinde eine Nachfolgelösung präsentieren können. «Ich und der Vizegemeindepräsident arbeiten im Auftrag des Gemeinderates drei Varianten aus», erklärt Gemeindepräsident Thomas Jenni.

Die Arbeiten seien bereits recht fortgeschritten. Abgeklärt werden die Varianten, dass eine Person erneut als Gemeindeverwalter auch die Finanzverwaltung besorgt. Eine zweite Variante sieht die Trennung der beiden Bereiche vor.

Mit der dritten Variante würde die Finanzverwaltung extern vergeben. «Erste Rechnungen zeigen, dass die dritte Variante sich durchaus lohnen könnte», sagt der Gemeindepräsident. Einen Vorentscheid will der Gemeinderat an einer der nächsten Sitzungen fällen.

Günsberg besitzt zwei Aktien der AEK und hat wie andere Gemeinden von der neuen Besitzerin, der bernischen BKW ein Kauf- oder Tauschangebot erhalten. «Wir haben nicht lange diskutiert. Die AEK ist unser Hauptlieferant für Strom und Beleuchtungsstrom.» Der Gemeinderat will sich weiterhin zur Firma bekennen, um zeitnah zu Informationen zu kommen. Man werde deshalb das Tauschangebot der BKW annehmen.

Anders als andere Gemeinden hat sich der Gemeinderat für eine gleichzeitige Gemeinderatswahl, Gemeindepräsidentenwahl und Kommissionswahl am 21. Mai ausgesprochen. Im Gemeinderat sei noch offen, wer weitermachen will. Thomas Jenni stellt sich für eine zweite Legislatur als Gemeindepräsident zur Verfügung. Von weiteren Kandidaten weiss er zum jetzigen Zeitpunkt nichts.(uby)