Änderungen

Verordnungen und Reglemente prägten die Gemeindeversammlung in Gerlafingen

Die Gemeindeversammlung Gerlafingen genehmigte zahlreiche Änderungen.

Die Gemeindeversammlung Gerlafingen genehmigte zahlreiche Änderungen.

Die kommunale Ladenschlussverordnung wurde aufgehoben, ebenso wurde die Teilrevision des Polizeireglements und Gebührentarifs beschlossen.

Nur gerade 26 Stimmberechtigte fanden am Mittwochabend den Weg an die Gemeindeversammlung. Sie hoben diskussionslos und einstimmig die kommunale Ladenschlussverordnung auf. Diese ist unnötig geworden, weil per Anfang Jahr das neue kantonale Wirtschafts- und Arbeitsgesetz in Kraft trat.

Der Ladenschluss ist damit neu kantonal geregelt. Ebenso wurde die Teilrevision des Polizeireglements und des Gebührentarifs beschlossen. Auch diese Änderungen wurden nötig, wegen des neuen kantonalen Wirtschafts- und Arbeitsgesetzes. Insbesondere geht es dabei um die Anlassbewilligungen, für die neu die Gemeinden zuständig sind. Die Gebühren dafür sollen so erhoben werden, dass sie verhältnismässig sind, aber den Aufwand der Verwaltung abdecken.

Mit einer Enthaltung wurde schliesslich auch der Teilrevision des Baureglements zugestimmt. Vier von 22 Paragrafen wurden präzisiert. Unter anderem die Gestaltung von Attikageschossen in der Kern - und Wohnzone und die Anpassung der Regelung für Parabolantennen.

Die Rechnung 2015 fällt positiv aus. Sie schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 341'189 Franken ab, was 242'383 Franken besser ist als budgetiert. Die Nettoinvestitionen fielen leicht geringer aus als vorgesehen. Die Anwesenden nahmen zur Kenntnis, dass bei den juristischen Personen weniger Steuern eingenommen wurden als budgetiert. Der Stand bei den natürlichen Personen konnte gehalten werden. (rm)

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