Gemeinderat
Verkehr beunruhigt Einwohner im Bucheggberg

Der Gemeinderat Buchegg hat in seiner letzten Sitzung eine lange Traktandenliste abgearbeitet.

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Kommt zum Beispiel ein Postauto, kann es eng werden für Velofahrer. (Archiv)

Kommt zum Beispiel ein Postauto, kann es eng werden für Velofahrer. (Archiv)

Christoph Neuenschwander

Er behandelte dabei auch die diversen anstehenden Delegiertenversammlungen. So wurde angeregt die Krisenkompetenz für die Schulleiter zu streichen. Dieses Angebot sei eine Art Versicherung, wenn es zu einem Krisenfall komme. Brauche man es nicht, dann sei das Angebot eher teuer.

Bei der Sozialegion BBL gaben die Mieten der Räumlichkeiten Anlass zur Diskussion. «Wir stellen deshalb einige Rückfragen», erklärt Gemeindepräsidentin Verena Meyer auf Anfrage. Der Fusion der Familienberatung Bucheggberg mit derjenigen aus dem Wasseramt steht der Gemeinderat positiv gegenüber. Faktisch gehöre man ja bereits seit längerem zusammen. Einstimmig wurde schliesslich auch dem Zusammenschluss der Zivilschutzkreise aus dem Wasseramt und dem Bucheggberg zugestimmt.

Weil der Ortsteil Gossliwil der Abwasserreinigungsanlage Grenchen angeschlossen ist, musste der Gemeinderat sich mit der Nachführung der Generellen Entwässerungsplanung (GEP) Ara Region Grenchen beschäftigen. Mit dem neuen Vertragswerk sei nun klar geregelt, wofür die Gemeinde, und wofür der Zweckverband zuständig sei. Damit sei auch die Finanzierung geregelt.

Unglückliche Verkehrssituation

Verena Meyer informierte ihre Ratskollegen zudem über zwei Verkehrsthemen, die den Einwohnerinnen und Einwohnern offenbar am Herzen liegen. Das eine sei der Veloweg zwischen dem «Bismarck» in Küttigkofen und dem Bahnhof in Lohn-Lüterkofen. Offenbar gab es vor einigen Jahren ein Projekt, die Sicherheit zu verbessern. Passiert ist aber nichts. Die Strecke sei nicht ungefährlich, bestätigt Meyer. Mit Fotos sei der Gemeinderat dokumentiert worden. Das Problem liege aber unter anderem darin, dass die Strecke auf Boden der Gemeinde Bätterkinden liege.

Resortleiter Samuel Marti muss sich nun um die Sache kümmern und die alten Pläne und den Kontakt mit der bernischen Nachbargemeinde suchen. Auch in Aetingen sind die Einwohner besorgt. Im Dorf sei es relativ eng und die Vortrittssituation sei nicht immer ganz klar. Als sehr unglücklich wird zudem der Standort der Bushaltestelle empfunden. Auch darum wird sich Samuel Marti in der nächsten Zeit kümmern. (rm)