Zuchwil

Verein in Gefahr: Den Schützenveteranen Solothurn-Lebern fehlen Funktionäre

38. Generalversammlung Schützenveteranen Solothurn-Lebern (SVSL)

Am 38. Jahresschiessen zeigten die Schützenveteranenm, dass sie noch treffsicher sind. Doch der Präsident des Vereins, Erhard Vögeli, ist besorgt wegen fehlender Funktionäre.

Gegen 200 Männer und Frauen sind im Verein Schützenveteranen Solothurn-Lebern (SVSL) zusammengeschlossen. Und sie treffen noch gut. Das zeigte sich am Jahresschiessen, das vorgängig zur 38. Generalversammlung auf der Anlage des Bezirksschützen-Vereins Solothurn-Zuchwil ausgetragen wurde.

Trotz Wetterbedingungen, die nicht eben schützenfreundlich waren. Auch am kantonalen Veteranenschiessen in Wolfwil mit 400 Teilnehmenden wurden gute Ergebnisse, zum Teil sogar Spitzenresultate, erzielt. Schiessen ist mehr als über ein sicheres Auge und eine ruhige Hand zu verfügen – dazu gehört auch eine gute Kondition, sonst beginnt es bei der Konzentration und damit der Präzision zu wackeln. Und selbstverständlich gehören auch Spass und Kameradschaft zum Schiesssport.

Verein ist weiterhin in akuter Gefahr

Wie schon im vergangenen Jahr sah Präsident Erhard Vögeli den Verein wegen des Fehlens von genügend Funktionären akut gefährdet. Immerhin bleiben die wichtigsten Funktionen im Verein besetzt mit: Erhard Vögeli (Präsident), Bernhard Brunner (Kassier), Fritz Uhlmann (Aktuar), Kurt Flury (Schützenmeister 300 Meter), René Sollberger (Schützenmeister 25 und 50 Meter), Martin Studer (Beisitzer und Fähnrich). Als neuer Rechnungsrevisor stellt sich Paul Kupper zur Verfügung.

Erhard Vögeli blickte in seinem Jahresbericht auf die genannten Schiessanlässe zurück, insbesondere auch auf das Eidgenössische im Albisgüetli, wo unter 7000 Mitbewerbenden viele Kränze errungen und Spitzenresultate erzielt wurden.

In seinem Ausblick auf das kommende Jahr erwähnte der Präsident die Organisation der kantonalen Delegiertenversammlung sowie das Jahresschiessen, das wiederum vor der Generalversammlung «turnusgemäss» in Bettlachs Lauacher stattfinden wird.
Die von Bernhard Brunner vorgelegte Rechnung zeigte ein etwas höheres Defizit als budgetiert war. Sie wurde ebenso wie das Budget für das kommende Jahr, das einen ähnlich hohen Fehlbetrag vorsieht, einstimmig gutgeheissen wie auch der Antrag, den Jahresbeitrag bei zehn Franken zu belassen. Eine gesunde Bilanz erlaubt dies.

Beim Jahresschiessen schwangen in den jeweiligen Kategorien obenaus: Roland Heiniger, Alexander Rudolf von Rohr und Peter Portmann (300 m) sowie Georges Bouverat und René Sollberger (50 m/25 m).

Meistgesehen

Artboard 1