Buchegg
Verein Badi Beizli Mühledorf ist bereit für den Saisonstart

Am Montag wird der Verein Badi Beizli Mühledorf gegründet und am 11. Mai beginnt die Saison. Das Beizli wird immer während der Öffnungszeiten besetzt sein.

Rahel Meier
Merken
Drucken
Teilen
Die Badi Mühledorf vor der Saisoneröffnung

Die Badi Mühledorf vor der Saisoneröffnung

Hanspeter Bärtschi

Am Montagabend wird der Verein «Badi Beizli Mühledorf» gegründet und schon am 11. Mai gilt es ernst. Dann startet der Badibetrieb. Die Badi Mühledorf ist mehr als nur ein Schwimmbad. Sie ist ein Treffpunkt für Jung und Alt. Deshalb ist das Badibeizli ein Muss. Der Gemeinderat hatte in einer früheren Sitzung bereits eine einmaligen Starthilfe von 1000 Franken à fonds perdu und ein Darlehen von 2000 Franken gesprochen. Rahel Moser und Silvia Lehmann, die gemeinsam das Co-Präsidium des Vereins übernehmen werden, informierten den Gemeinderat deshalb über den Stand der Vorbereitungsarbeiten.

Die Unterstützung sei enorm, so Lehmann und Moser. Der Vereinsvorstand sei besetzt, der Schichtplan für den Mai stehe. «Wir mussten den Leuten nicht nachlaufen, viele haben sich direkt bei uns gemeldet und wollen mithelfen.» Sorgen macht den beiden einzig die Zufahrt zur Badi, die wegen der Bauarbeiten in Mühledorf zurzeit etwas kompliziert ist. Grundsätzlich sei das Beizli offen, wenn auch die Badi offen ist. «Abends dürfen wir aber etwas länger machen. Wir haben das so mit dem Badmeister abgesprochen.»

Zudem werde die Badi in den Sommerferien eine Stunde länger, nämlich bis 20.30 Uhr, offen bleiben. Damit die Badigäste wissen, wer für das Beizli zuständig ist, werden alle Helferinnen mit gleichen und beschrifteten T-Shirts ausgestattet. Via Facebook will der Verein alle Interessierten informieren. Noch gibt es aber viel zu tun, vor allem Schreibarbeit. Beispielsweise muss der Pachtvertrag, den Verein und Gemeinde abschliessen, noch bereinigt und angepasst werden. Ebenso die Inventarliste.

Gut sichtbar die freie Parzelle an der Unterdorfstrasse.

Gut sichtbar die freie Parzelle an der Unterdorfstrasse.

Solothurner Zeitung

Ersatz für 1975 abgebranntes Bauernhaus

An der Unterdorfstrasse in Aetingen soll ein Generationenhaus mit zehn Wohnungen erstellt werden. Im Ostbereich des neuen Gebäudes sind Seniorenwohnungen geplant, im Westbereich sind Wohnungen für Paare und Familien vorgesehen. Ein Zwischentrakt dient der Wohnungserschliessung und der Gemeinschaft.

Die Parzelle liegt seit 1975 brach: Damals brannte der Bauernhof, der dort stand, ab. Das Grundstück ist umgeben von stattlichen Bauernhäusern, die zum Teil noch landwirtschaftlich genutzt werden. Im westlichen Teil der Parzelle befindet sich das geschützte Kulturobjekt «Grichtstock», welches mit dem Bauernhaus und der noch bestehenden Holzscheune im Süden der Parzelle eine Einheit bildete. Aetingen hat zudem ein Ortsbild von nationaler Bedeutung. Das neu geplante Gebäude übernimmt vom Volumen und von der Einteilung her die Struktur des ehemaligen Bauernhofes. Der Querbau Nord/Süd wiederspiegelt in der Gliederung eines Bauernhauses den Wohnteil. Der Zwischentrakt in Glas deutet den Bereich der Tenne an und der Gebäudeteil Ost/West bildet den Oekonomieteil ab. Als Dachform wurde ein Krüppelwalmdach gewählt, da sich dieses am besten in die Dachlandschaft in Aetingen einfügt. Das Gebäude ist ein Mix aus zeitgemässer Architektur und nimmt trotzdem den bestehenden Baustil im Ortskern auf. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Eigentümerin der Parzelle, dem Architekturbüro, dem Amt für Raumplanung und dem Amt für Denkmalpflege erarbeitet. Zur Verbesserung der Verkehrssituation im Dorf wird gleichzeitig mit dem Neubau auch die heute bestehende Postautohaltestelle verschoben.

Das Projekt wurde im Gemeinderat grundsätzlich positiv aufgenommen. Diskussionen gab es einzig um die Anzahl der Parkplätze, Vorgesehen sind 12 Plätze in einer Einstellhalle und 4 oberirdische Besucherparkplätze. «Bei allen anderen Neubauten verlangen wir 2 Parkplätze pro Wohneinheit», meinte Gemeindepräsidentin Verena Meyer. Dies wurde als Änderung einstimmig so beschlossen und die Unterlagen damit in die Vorprüfung geschickt.

Investitionen besser planen

Die Gesamtlänge des Strassennetzes in Buchegg beträgt 166 Kilometer. 32 Kilometer sind Kantonsstrassen, 28 Kilometer Gemeindestrassen im Siedlungsgebiet, der Rest Flurstrassen, die ausserhalb des Siedlungsgebietes liegen. Damit auch künftig Subventionen für die periodische Wiederinstandstellung (PWI) der Flurwege ausgerichtet werden, musste ein Massnahmenkonzept mit Priorisierung der Arbeiten ausgearbeitet werden.

Die Verkehrskommission hat sich deshalb an die Arbeit gemacht und schlägt auch vor, dass die Flurwege, dort wo es von den bestehenden Grenzen her möglich ist, im Hinblick auf die längeren und breiteren Landwirtschaftsfahrzeuge ausgebaut werden sollen. Für 2019 sind Arbeiten in den Ortsteilen Bibern, Mühledorf und Hessigkofen für insgesamt 408'000 Franken vorgesehen. 2020 würde in sieben Ortsteilen für einen Gesamtbetrag von 517'000 Franken saniert.

Der Gemeinderat nahm das Konzept, das in den nächsten neun Jahren umgesetzt werden soll, zustimmend zur Kenntnis. Gleichzeitig wurde beschlossen, den dazugehörigen Nutzungsplan aufzulegen.

Auf Wunsch des Gemeinderates hat die Verkehrskommission auch ein Konzept für die Sanierung der Gemeindestrassen innerhalb des Siedlungsgebietes erarbeitet. So sollen die Investitionen künftig besser planbar sein. Das Konzept zeigt die Arbeiten für 2020 bis 2024 auf und wurde in der letzten Sitzung vorgestellt. Es stiess auf Zustimmung, auch wenn es noch überarbeitet und ergänzt werden soll. Mit der vorgenommenen Priorisierung würden als Erstes zwei Strassen in Mühledorf und eine in Aetigkofen saniert.