Weihnachtsbeleuchtung
Vandale zerschneidet Kabel von Weihnachts-Beleuchtung – und hinterlässt Brief

In Bellach und Langendorf wurden vor Weihnachten einige Kabel von Leuchterketten verschnitten und die Botschaft hinterlassen, mehr Strom zu sparen. Wer steckt dahinter?

Drucken
Teilen

Enzo Recchiuti staunte nicht schlecht, als er am vierten Advent das Haus verliess und bemerkte, dass seine neu gekaufte Lichterkette zerschnitten war. Wie er Radio 32 und Tele M1 berichtet, lag neben dem Vandalenakt ein Brief, mit der Bitte, doch weniger Strom zu verbrauchen und eine Kerze, denn, so stands in dem Brief weiter, die Kerze reiche für eine schöne Weihnachtsbeleuchtung.

Allerdings, wie Recchiuti gegenüber Tele M1 erklärt, brauche seine Weihnachtsbeleuchtung gar nicht so viel Strom. Es gebe viel extremere Beleuchtungen, die um einiges mehr Strom verbrauchten.

Der Fall in Bellach ist aber nicht der Einzige seiner Art. Auch in Langendorf gäbe es drei ähnliche Fälle wie Bruno Gribi, Mediensprecher der Kantonspolizei Solothurn, bestätigt. Die Polizei sucht nun die Täter.

Nichtsdestotrotz lässt sich Enzo Recchiuti die Freude an seiner Weihnachtsbeleuchtung nicht nehmen. Das kaputte Kabel hat er bereits wieder repariert und auch für nächstes Jahr hat er zur Adventszeit wieder eine Beleuchtung geplant. Da ändert auch ein verschnittenes Kabel nichts. (coh)

Aktuelle Nachrichten