Lohn-Ammannsegg
Unterhalt für Fassade und Flachdach der Mehrzweckhalle ist nötig

In den Unterhalt der Mehrzweckhalle von Lohn-Ammannsegg muss investiert werden. Der Gemeinderat hat beschlossen, dafür 120'000 Franken ins Budget aufzunehmen.

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Die Kosten für die Absturzsicherung im Bereich der Oberlichter der Mehrzweckhalle werden per sofort bereit gestellt.

Die Kosten für die Absturzsicherung im Bereich der Oberlichter der Mehrzweckhalle werden per sofort bereit gestellt.

Hanspeter Bärtschi

Die Analyse zeigt auf, dass sich vor allem die neue Fassade der Mehrzweckhalle in einem schlechten Zustand befindet. Auch die Flachdächer müssen einem Unterhalt unterzogen und mit zusätzlichen Dachwasser- und Notüberläufen ausgerüstet werden.

Das bestehende Flachdach wurde in die Sanierung- bzw. Anbauarbeiten der MZH vor 10 Jahren nicht mit einbezogen. Bei diesem fehlen Absturzsicherungen für Unterhaltsarbeiten und Durchsturzsicherungen bei den Oblichtern.

Der Gemeinderat hat beschlossen, die Unterhaltskosten von 121‘000 Franken ins Budget 2017 aufzunehmen und die Kosten für die Absturzsicherung im Bereich der Oblichter von 12‘000 Franken per sofort bereit zu stellen.

Neues Rechnungslegungsmodell HRM2

Der Gemeinderat hat im Weiteren

- Frau Nicole Lehner als neue Verwaltungsangestellte gewählt.

- Herr Reto Wagner als neuen Asylbetreuer gewählt.

- Das Reporting zur Leistungsvereinbarung 2015-2018 der Primarschule genehmigt.

- Das Schulprogramm 2016-2019 der Primarschule genehmigt.

- Den Start zur Mitwirkung zum Entwicklungsschwerpunkt Bahnhof Lohn-Lüterkofen beschlossen.

- Die Durchfahrtsbewilligungen für die slowUp-Anlässe 2017 und 2018 erteilt.

Im Rahmen der Einführung des neuen Rechnungslegungsmodells HRM2 per 1. Januar 2016 sind die unüberbauten resp. im Baurecht abgegebenen Grundstücke des Finanz- und des Verwaltungsvermögens auf ihre Zuordnung zu prüfen. Im Weiteren sind die Grundstücke des Finanzvermögens nach einheitlichen Kriterien neu zu bewerten.

Die Umgliederungen entsprechen den kantonalen Vorgaben und sind unumstritten.

Bei der Neubewertung der Grundstücke sind die wertbeeinflussenden Faktoren der einzelnen Grundstücke einzeln zu beurteilen. Aufgrund der Grösse, der Zugänglichkeit und des Erschliessungsgrades sind in der Bewertung Korrekturen vorzunehmen. Die mit der Neubewertung resultierende Reserve beträgt rund 4 Millionen Franken.

Diese dient in den nächsten fünf Jahren dem Ausgleich von Bewertungsverlusten und muss danach während weiteren fünf Jahren aufgelöst werden. Dieser Umstand wird der Einwohnergemeinde Ertrag bescheren, ohne dass jedoch Geldeinnahmen zu verbuchen sind.

Ein Umstand, der dann in der Finanzplanung aber auch in der Budgetierung entsprechend darzustellen und zu kommentieren ist. (mgt)