Budget

Umsatz und Minus verringert – Riedholz verabschiedet Budget

Gemeinderat Riedholz hat das Budget 2020 verabschiedet. (Archivbild)

Gemeinderat Riedholz hat das Budget 2020 verabschiedet. (Archivbild)

Gemeinderat Riedholz hat an der Versammlung das Budget 2020 verabschiedete. Die Feuerwehr konnte ihr Budgetanteil um 14 Prozent senken.

Gleich zweifache Erfolge zeigte das Budget 2020, das der Gemeinderat Riedholz einstimmig verabschiedete. Es konnte umfangmässig gegenüber der Rechnung 2018 um rund 300'000 Franken auf 10,45 Mio. Franken und auch im Verlust (Budget 2019 349'000 Franken) auf rund 200'000 Franken reduziert werden. Markus Moll, Präsident Finanzkommission, dankte den Verantwortlichen, die zur Senkung der Ausgaben beigetragen hätten. Etwa die Verwaltung, mit 9 Prozent am Gesamtaufwand beteiligt, die ihren Finanzbedarf um 4 Prozent verringern konnte. Lob erntete die Feuerwehr, die ihren Budgetanteil mit 189'000 Franken um 14 Prozent absenken konnte.

Soziale Sicherheit und Schulbereich teurer

Schwergewichte im Haushalt sind die Gesundheit mit 472'520 Franken wegen der mit «explodierenden Pflegeheimtarifen» begründeten Kostenzunahme um 65 Prozent sowie die Bildung mit einem um 4 Prozent gestiegenen Budget-Anteil von 42 Prozent auf 4,37 Mio. Franken. Gemeinderat Michael Järmann relativierte diese Erhöhung mit der wachsenden Schulkinderzahl und den verpflichtenden Vorgaben.

Beim Sachgebiet Kultur, deren Ausgaben mit 109'000 Franken um 5 Prozent zugenommen hatten, sprach sich der Rat für eine Überprüfung der Vereinsbeiträge aus.

Die Soziale Sicherheit (1,9 Mio. Franken) ist zum Teil durch sinkende Zahlen im Asylwesen entlastet. Beim Sachgebiet Verkehr (863'262 Franken) stimmten Moll und der Gemeinderat überein, dass die Systematisierung der Unterhaltsplanung für Gemeindestrassen Nutzen bringen werde.

Günstiger wird es bei den Spezialfinanzierungen, weil sich die Neuorganisation der Gruppenwasserversorgung Unterer Leberberg auswirkt. Da in der Sonderfinanzierung Wasser ein beachtliches Eigenkapital vorhanden ist, soll der Abwasserpreis pro Kubikmeter um 50 Rappen gesenkt werden.

Bei den Steuern erwartet die Gemeinde bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 115 Prozent ein Plus von 1 Prozent auf 8,45 Mio. Franken.

Diskutiert wurden mögliche Zielvereinbarungen mit den Kommissionen zur Höhe ihrer Ausgaben. Denn um den Verlust von 200'000 Franken zu eliminieren, wäre nochmals eine Aufwandreduktion um 2 Prozent nötig.

Budgetiert ist ein neues Kommunalfahrzeug

Das Budget der Investitionsrechnung sieht für 1,74 Mio. Franken Sanierungen an der Bergstrasse, an der Höhestrasse-Ost und den Bachunterhalt Gsteigweg vor. Angeschafft werden soll ein neues Kommunalfahrzeug und gebaut werden soll der Fussweg Waldturmstrasse.

Um eine Gesamtsicht aller Erneuerungsarbeiten an gemeindeeigenen Liegenschaften zu erhalten, bewilligte der Rat einen Planungskredit in der Investitionsrechnung über 80'000 Franken, der für Einzelprojekte «gesplittet» wird.

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