Burgäschi

Trotz Gewitter: Tausende tanzten an der Burghofnacht

Die 20. Ausgabe der Burghofnacht bot den Partygängern einmal mehr alles, was das Herz begehrt. Jung und Alt schwangen das Tanzbein und genossen die Nacht. Sogar das Wetter machte einigermassen mit: Die angekündigten Gewitter blieben weitgehend aus.

Am Samstagabend fand die 20. Ausgabe der Burghofnacht auf dem Gelände der Familie Aeschlimann in Burgäschi statt: die musikalische, kulinarische, aber auch räumliche Vielfalt der Burghofnacht überzeugte die rund 6500 Besucher mehr als die Unwetterprognosen.

Organisiert wurde der Anlass vom VBC Aeschi, Familie Aeschlimann (Besitzer des Burghofs) und Evi Schweizer (Seeblick Burgäschi). Um auf das Jubiläumsjahr anzustossen, luden die Organisationskomitee-Präsidentin Angela Kaufmann und ihre Vorgängerin Manuela Witmer wichtige OK-Mitglieder, Sponsoren und weitere Helfer der Burghofnacht zu einem Apéro ein.

Angestossen wurde auf die Erfolgsgeschichte der Burghofnacht: Rund 100 Besucher erwartete man an der ersten Burghofnacht 1997. Gekommen waren 2500! Manuela Witmer, die schon seit dem ersten Mal mit dabei war, erinnert sich in ihrer Rede schmunzelnd an die vergangenen Jahre. Zum Fortschritt gehöre auch der Generationswechsel innerhalb des Komitees.

Zukunft der Burghofnacht

Nach dem Rückblick und Dankeschön von Witmer folgte Angela Kaufmanns Blick nach vorne. Nicht das Konzept, aber die Qualität der Burghofnacht wolle auch sie weiter optimieren. Dieses Jahr wurde dafür das Food-Angebot vergrössert, man warb vermehrt auf den sozialen Netzwerken, vor allem auf Facebook, und das musikalische Angebot wurde vervielfältigt: Bärner Rock, Irish Folk und Bravo Hits schenkten allen Interessengruppen etwas. «Wir haben uns zwar auf die Hauptinteressengruppe von 18- bis 25-Jährigen fokussiert, aber dennoch wollen wir allen etwas bieten», so Angela Kaufmann, die nebst dem OK-Präsidium der Burghofnacht Betriebswirtschaft studiert.

Bei so vielen Leuten muss auch für Sicherheit gesorgt sein. «Für die Sicherheit sorgen hier die Männer von «24-Security», so Francesco Caruso, Mitglied des Organisationskomitees.

Die Helfer und Helferinnen

Rund 200 Freiwillige vom VBC Aeschi und ihres Partnervereins VBC Koppigen waren für das Aufstellen und Abräumen der Burghofnacht, für die Bedienung an den Bars und Restaurants und für sonstige administrative Arbeiten zuständig. In Partylaune waren auch sie – trotz Arbeit.

«And it’s a nice beer, Feldschlösschen», schrie der Frontsänger der irischen Band «The Led Farmers» während seines Konzerts ins Publikum. Irish Folk sei ein im Moment ein hörbarer Trend im Ausgang, weshalb ihn Angela Kaufmann auch in die Burghofnacht involviert hat. Und tatsächlich: Die vierköpfige Band aus Irland genoss während ihres Konzerts ein grosses, tanzfreudiges Publikum von jung bis alt.

Auch im Wiesn-Zelt war für Stimmung gesorgt: bei VoLXRoX, dem Emmentaler »Swiss Wörker Musig»-Quintett und George, dem Seeländer «Buureriegel» stand das Publikum sogar auf Bänken und Tischen, um zu tanzen.

Im Maisloch und im Kuhstall belebten DJ Schelker und DJ Scenic die Bude, Klassiker wie Abba und The Beatles wechselten sich hier ab mit aktuellen Hits aus den Charts. Die Grosszahl der jungen Besucher fand hier ihren Platz zum Feiern.

Einzigartiges Erfolgsrezept

«BH-Party» oder «Farm-Party» standen 1997 auf der Liste der möglichen Namen für die kleine Party in Burgäschi. Heute reicht das Einzugsgebiet ebendieser Party mit Bauerhof-Atmosphäre von Biel/Bern bis nach Zofingen. Was ist denn das Erfolgsrezept der Burghofnacht? «In unserem Rekordjahr 2006, als wir 7000 Besucher hatten, merkten wir, dass unsere Kapazität dort an die Grenzen gekommen war. Wir haben uns dann das Ziel gesetzt, das Fest nicht räumlich zu vergrössern, sondern qualitativ zu verbessern. Und dazu gehört eine Vielfalt an Essen, Musik und Räumlichkeiten. Es hat für alle etwas dabei.», so Manuela Witmer. Genau diese Vielfalt hat auch dieses Jahr wieder viele feierlustige Menschen nach Burgäschi gezogen.

Nach dieser erfolgreichen Jubiläumsausgabe der Burghofnacht haben Besucher und Gelände wieder Zeit, um sich zu erholen, bis dann in einem Jahr die 21. Burghofnacht ansteht. Und wenn Petrus dann ebenso gnädig nur leichten Regen beschert, wie in diesem Jahr, ist der Erfolg vorprogrammiert.

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